Wiedlisbach
17. Ferienpass: Nur für drei Kurse gab's zu wenig Interesse

In der letzten Sommerferienwoche vergnügten sich 100 Kinder und Jugendliche am Ferienpass in Wiedlisbach mit dem reichhaltigen Angebot. Nur drei Kurse konnten nicht stattfinden - für die anderen zahlte man nur 5 Franken.

Kurt Nützi
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Seifen wurden mit Guetzliformen ausgestochen.

Seifen wurden mit Guetzliformen ausgestochen.

zvg

Das zwölfköpfige Frauenteam unter der Leitung von Doris Rohn offerierte am Einschreibetermin 42 Kurse. Nur drei Kurse konnten mangels Interesse nicht durchgeführt werden. Mit 18 Kursen war fast die Hälfte des Angebots ausgebucht. Erstmals wurden folgende sieben Kurse angeboten: Aikido, Rodeln in Langenbruck, Schoggifabrik in Buchs/AG, Autowerkstatt Allemann in Wiedlisbach, Seifen herstellen, freies Malen und Kindermeditation.

Dank den 41 Sponsoren kosteten mit Ausnahme des Babysitting-Kurses alle Kurse nur fünf Franken. Deswegen kamen am Donnerstag sechs Kinder auf dem Flugplatz in Bleienbach in den Genuss eines Rundflugs für einen Fünfliber.

Letztmals leitete Doris Rohn das Frauenteam. Die Mutter von drei Teenagern gehörte diesem seit 2007 an und leitete es seit 2009. Die Motivation von Doris Rohn, sich neun Jahre für den Ferienpass zu engagieren, waren nicht nur die eigenen Kinder: «Im Ferienpass werden immer wieder Kurse, welche in der eigenen Familie nicht möglich wären, angeboten. Ich finde den Ferienpass eine tolle Sache.» Neu wird Katja Bevilacqua den zwölf Kursbetreuerinnen, von denen jede drei bis vier Kurse organisieren muss, vorstehen.

Die Kursbetreuerin Katharina Freudiger organisierte einen ihrer Kurse mit der Kinder- und Jugendfachstelle Bipperamt und Wangen (ki-jufa). Diese stellt mit den Kindern Seifen her. Nicht weniger als 14 Mädchen und zwei Knaben lernten unter der Leitung von Vanessa Cavegn und Yvonne Beuret, wie in fünf Arbeitsschritten aus unparfümierten Seifenflocken, Mandelöl, Massage- oder ätherischem Öl, Wasser und Lebensmittelfarbe Seifen entstehen. Nachdem das Mandelöl und die ausgewählte Duftessenz mit den Seifenflocken gemischt wurden, muss alles zu einem Teig geknetet werden. Später wird der Farbstoff, welcher im Wasser aufgelöst wurde, beigemischt. Zum Schluss konnten die 16 Kinder entweder Seifen mit den Guetzliformen ausstechen oder eigene Seifenkreationen formen.