Dulliken
Weg von der Schule ins Leben getanzt

Dulliker Schülerinnen und Schüler verabschiedeten sich mit einem grossen Abschlussball hinaus in die Berufswelt.

Clemens Ackermann
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Jede Schülerin und jeder Schüler wurde mit einem Bild, ein paar Takten aus einem passenden Musikstück und persönlichen Worten verabschiedet.

Jede Schülerin und jeder Schüler wurde mit einem Bild, ein paar Takten aus einem passenden Musikstück und persönlichen Worten verabschiedet.

Clemens Ackermann

Mit Stil verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler der dritten Sek E und B und der 9. WK am Donnerstagabend von ihrer Schule in Dulliken. Sie gingen nicht an den obligaten Schulschluss, sie organisierten einen Abschlussball – von der offiziellen Türöffnung durch ein buntes Programm bis hin zum formellen Ende in der Nacht. Eingeladen waren natürlich auch die Eltern, Verwandte und Behörden, aber im Mittelpunkt standen die Schülerinnen und Schüler.

Paarweise in den Ballsaal

Paarweise betraten sie den Ballsaal – die geschmückte Mehrzweckhalle – und wurden mit Namen und Vornamen von der Ballleitung angekündigt und begrüsst. Der Ball stand unter dem Motto «Dance the Past into the Future». In seiner kurzen Ansprache nahm Fabian Stebler, der stellvertretende Schulleiter, Bezug auf das Motto: «Ihr wollt leben. Ihr wollt hinaus ins sogenannt richtige Leben. Und Ihr wollt die Schule hinter Euch lassen.»

Das sei richtig so, meinte Stebler. Es sei aber auch richtig gewesen, dass sie bis zum Schluss die Schulbank gedrückt hätten. Denn nur hier hätten sie das wichtige und nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft erwerben können. «Mit Eurem Motto beweist Ihr, dass Ihr das Zusammenspiel von Vergangenheit und Zukunft begriffen habt, und dass Ihr frohen Mutes und mit Taktgefühl voran schreiten werdet.» Dazu wünschte ihnen Fabian Stebler viel Glück und Erfolg.

Auch Gemeinderat Martin Wyss, Ressortleiter Bildung, nahm in seinen Worten Bezug auf das Motto der Feier. «Ihr macht einen tänzerischen Abgang von der Schule Dulliken», meinte er zu den Scheidenden. Ein Abgang sei gleichzeitig der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. «Vielleicht einen neuen Tanz erlernen? Oder zusätzliche Schritte zum bereits erlernten Tanz?», fragte Martin Wyss, der als erfahrener Erwachsener über die Schule hinausdachte. «Die Zukunft der Gemeinschaft könnt Ihr mitgestalten», gab er den scheidenden Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg, «sei das in unserem Dorf, in einem Verein, am Arbeitsplatz. Wie Euer persönlicher Tanz für die Zukunft aussieht, bestimmt Ihr von jetzt an selbst.»

Es waren die Klassenlehrerinnen, die schliesslich den Scheidenden ihr Abschlusszeugnis übergaben. Für jede Schülerin und für jeden Schüler wurden ein paar Takte aus einem zu ihm passenden Musikstück gespielt, ein Bild von ihm oder von ihr wurde projiziert, und jeder und jede Einzelne wurde mit persönlichen Worten auf seinen oder ihren weiteren Lebensweg entlassen.

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