Welschenrohr

Neue Leitung zum Anschluss ans ARA-Netz wird 2,5 Kilometer lang

Im Hammerrain wird derzeit ein rund 20 Zentimeter grosses Kunststoffrohr mit einer Gesamtlänge von 2,5 Kilometern eingebaut.

Im Hammerrain wird derzeit ein rund 20 Zentimeter grosses Kunststoffrohr mit einer Gesamtlänge von 2,5 Kilometern eingebaut.

Der Anschluss der Thaler Gemeinde an die Abwasserreinigungsanlage Falkenstein in Oensingen ist im Bau. Auf einer Länge von 2'520 Metern wird derzeit ein Kunststoffrohr von 198 Millimeter Durchmesser von Welschenrohr bis zum Anschluss ans ARA-Netz im Hintern Hammer eingebaut.

Wohl nicht zufällig wählte der Vorstand der ARA Falkenstein Welschenrohr als Tagungsort für die Delegiertenversammlung. Denn auf der Thalstrasse am Hammerrain sind die Bauarbeiten für den Anschluss der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Welschenrohr an die ARA Falkenstein im Gang. Die Delegierten aus den Verbandsgemeinden konnten sich so ein Bild über den Stand der Arbeiten machen.

Auf einer Länge von 2'520 Metern wird derzeit ein Kunststoffrohr von 198 Millimeter Durchmesser von Welschenrohr bis zum Anschluss ans ARA-Netz im Hintern Hammer eingebaut. Auf der bachseitigen Strassenseite erfolgen die Arbeiten etappenweise und kommen zügig voran und sollten bis Ende Juni abgeschlossen sein, wie Kuno Eberhard vom Büro BSB und Planer, Oensingen, dazu ausführt. Der Verkehr wird mit einer Signalanlage geregelt.

Kosten betragen 1,5 Mio. Franken

Von der ARA Welschenrohr bleiben das Betriebsgebäude mit der Steuerung, das Regenklärbecken und die Überdachung der Klärbecken erhalten. Die mechanischen Anlagen werden demontiert und die Klärbecken aufgefüllt. Über einen neuen Messschacht wird das Abwasser Richtung Oensingen abgeleitet. Die Kosten dürften sich 1,5 Mio Franken belaufen, wobei der Staat aus dem Abwasserfond 35 Prozent übernimmt.

Die ARA Welschenrohr wird somit nach 36 Jahren Betriebszeit geschlossen und das Abwasser der ARA Falkenstein in Oensingen zugeführt. Mit der Inbetriebnahme im Jahr 1980 vollendete die Gemeinde Welschenrohr ein Grossprojekt. Nebst der Reinigungsanlage wurden die beiden Sammelkanäle nördlich und südlich der Dünnern erstellt. Mit dem Kanal in der Mühlebachstrasse entstand auch eine neue Eindolung des Baches.

Schon damals stand der Anschluss an die ARA Falkenstein zur Diskussion. Aus finanziellen und wirtschaftlichen Überlegungen entschied man sich jedoch für eine eigene Anlage. Diese ist nun in die Jahre gekommen. Eine Erneuerung wurde verworfen, da die kleinen Anlagen die Anforderungen nicht mehr erfüllen können. Dazu meinte Kuno Eberhard vom Büro BSB und Planer: « Diese Lösung ist auch für den Gewässerschutz die beste, führt doch die Dünnern als Vorfluter oft wenig bis kein Wasser.»

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