Jahreskonzert 2016
Musikgesellschaft Fridau Egerkingen erwärmt mit ihren Melodien die Herzen

Alles in allem war es das Konzert der Musikgesellschaft Fridau Egerkingen eines, mit einer Herz und Gemüt erwärmenden Melodienfolge.

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Jahreskonzert Fridau Egerkingen

Jahreskonzert Fridau Egerkingen

Das Jahreskonzert 2016 der Musikgesellschaft Fridau Egerkingen unter der Leitung ihres bewährten Dirigenten Erich Hess stand zwar nicht unter einem bestimmten Motto.

Im Hinblick auf das abwechslungsreiche bunte Gemisch von gefälligen Melodien des sich über den ganzen Globus spannenden musikalischen Bogens des Konzertprogramms wäre «Kunterbunt» als Motto des diesjährigen Jahreskonzertes mehr als angebracht gewesen.

Alles in allem war es das Konzert der Musikgesellschaft Fridau Egerkingen eines, mit einer Herz und Gemüt erwärmenden Melodienfolge.

«Ross Roy» als Wettstück

Der Triumph-Marsch, auch Zirkus-Marsch genannt, «Einzug der Gladiatoren» des tschechischen Komponisten Julius Fucik (1872-1916) war geradezu prädestiniert für die Eröffnung des Jahreskonzertes 2016.

Das im Anschluss gespielte Stück «Ross Roy» ist zugleich das Wettstück der Musikgesellschaft Fridau für den Musiktag 2017. Es stammt von dem holländischen Komponisten Jacob De Haan.

Danach folgte «Bolero», ein Orchesterstück des französischen Komponisten Marice Ravel (1875-1937). Ursprünglich als Ballett gedacht und für die Bühne konzipiert, gilt es heute als eines der meistgespielten Werke der Orchesterliteratur.

Die Musikantinnen und -Musikanten begeisterten mit der faszinierenden spanischen Melodienfolge der ersten fünf Variationen. Mit der «Waschbrett-Polka» des deutschen Komponisten Michael Klostermann (1962) und des rumänischen Kom-ponisten Franz Watz (1949) endete der erste Konzertteil.

«Egerkinger Marsch» zum Schluss

Der zweite Konzertteil wurde eröffnet mit dem Marsch «Der längste Tag», des kanadischen Sängers, Komponisten und Schauspielers Paul Anka (1941), arrangiert von Steven Verhaert.

Der längste Tag ist ein amerikanischer auf dem Tatsachenbericht über einen Tag der Landung der Alliierten in der Normandie basierender Kriegsfilm im Jahr 1944 - eine Stunde nach der Invasion, die für alle zum «Längsten Tag» geworden ist.

Danach ging es kunterbunt weiter mit der besungenen gefühlvollen Melodie der böhmischen Polka «Wir Musikanten» des deutschen Komponisten für Blasmusik Kurt Gäble (1953)

. Nach Klassik, Tango, Marsch und Polka war dann ein Walzer an der Reihe, welcher akustisch sehr an den Wiener Opernball erinnerte: Der Walzer mit dem klingenden Namen «Sehnsuchtsträume» des österreichischen Komponisten Hans Klimet (1906-2006).

Mit dem Marsch «The Washington Post» des bekannten amerikanischen Komponisten Philip Sousa (1854-1932), arrangiert von Siegfried Rundel, verabschiedeten sich die Musikantinnen und Musikanten offiziell von ihrem dankbaren Konzertpublikum.

Als Dank für dessen begeisterten Applaus spielten sie noch den Marsch «Arosa» von Oscar Tschuor und den «Egerkinger-Marsch» von Walter Joseph. (IMW)

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