Herbetswil/Aedermannsdorf
Lustige «Sportarena» mit den Primarschülern

Bei der Schulschlussfeier der Primarschulen Herbetswil und Aedermannsdorf zeigten die Schüler sich von ihrer sportlichen Seite.

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Die Schüler zeigen ihr Können auf dem Trampolin

Die Schüler zeigen ihr Können auf dem Trampolin

Regina Fuchs

Die Primarschulen Aedermannsdorf-Herbetswil luden zum Abschluss des aktuellen Schuljahres die Familien der Schüler zur «Sportarena» ein. Gekonnt führten vier Jungs als Moderatoren durch die Vorstellung. Diese wurde vom Kindergarten mit einer Aqua Fit-Demonstration eröffnet. Sehr synchron bewegten sich die Kleinsten zu fetziger Musik und überzeugten nicht nur mit dem «Jö-Effekt». Wer Sport macht, braucht Kraft, und diese erhält man durch den Verzehr von Obelixriegeln, welche die 1./2.-Klässler zwischendurch immer wieder bewarben und verteilten.

Richtig sportlich wurde es dann mit den Trampolin-Artisten der 2./3. Klasse. Mit Kunsttücken auf dem Trampolin und Menschentürmen konnte sich die Klasse, die mehrheitlich aus Jungs besteht, so richtig auspowern. Eine besondere Aufführung boten die 4./6.-Klässler aus Herbetswil. Da durch Empfangsstörung im Fernsehen immer wieder die Frequenz wechselte, spielten sich gleich vier Sendungen auf einmal auf der Bühne ab. Weil die Wechsel von der Kochshow zum Ratgeber für Eltern, zum Boxkampf und zur Tiersendung immer schön passten oder eben nicht, gab es einige Lacher.

Das Stück selber verfasst

Geschrieben und einstudiert, hatte die Klasse die Sendung in der Projektwoche. Auch die regionale Kleinklasse mischte in der «Sportarena» mit einer Filmeinlage mit. Sie war es auch, welche im Anschluss die Festwirtschaft führte. Zum Schluss gaben die Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klasse eine Aerobic-Vorführung zum Besten. Auch wenn ihr Klassenlehrer, Bruno Born, wohl einen anderen Song gewählt hätte, kam die selber einstudierte Choreografie beim Publikum bestens an.

Schulleiterin Katharina von Burg bedankte sich bei allen Kindern und deren Lehrkräften für ihren Einsatz an der Feier — aber auch im ganzen Jahr. Mit einer Umfrage auf der Bühne stellte sie fest, dass zumindest die austretenden 6.-Klässler zufrieden sind mit der Schule. Diesen Schülerinnen und Schülern gab sie einen Atlas mit auf den Weg. Im Weiteren wurden drei Lehrerinnen verabschiedet: Patricia Adam und Stefanie Rippstein und eine weitere Lehrkraft.

Kreisprimarschule entsteht

Gemeindepräsident Stefan Müller bedankte sich bei Katharina von Burg für ihre Arbeit während der letzten zehn Jahre als Schulleiterin. Er machte auch darauf aufmerksam, dass für die Zusammenarbeit der beiden Schulen ein neuer Vertrag ausgearbeitet wurde. Wenn dieser von den Gemeindeversammlungen genehmigt wird, führen die Gemeinden Aedermannsdorf und Herbetswil ab dem neuen Schuljahr eine Kreisprimarschule, was allerdings im Schulbetrieb niemand merken sollte, so Müller.

Bruno Born, Gemeindepräsident von Aedermannsdorf, nutzte die Gelegenheit zum Schluss, sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im Schneesportlager mit einem kleinen Präsent zu bedankten. Er wies darauf hin, dass alle für dieses Lager eine Woche Freizeit oder Ferien opfern, um unentgeltlich die Schule im Lager zu unterstützen. Bei Wurst und Brot unter freiem Himmel fand die Schlussfeier einen gemütlichen Ausklang. (rfa)

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