Laupersdorf
Der Ausbau des Rainweges kam nicht so teuer

Der Laupersdörfer Gemeinderat ist froh über die Strassen-Abrechnung - auch für die Anwohner wird es günstiger.

Rudolf Schnyder
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Momentaufnahme des ausgebauten Rainweg Laupersdorf.

Momentaufnahme des ausgebauten Rainweg Laupersdorf.

Rudolf Schnyder / Solothurner Zeitung

Vor gut zwei Jahren beschloss die Gemeindeversammlung Laupersdorf einen Kredit von 620 000 Franken für den Ausbau des Rainwegs. Die Bauarbeiten im Abschnitt Kirchenfeldstrasse bis Bodenacker erfolgten in der Zeit vom September 2019 bis Frühling 2020. Realisiert wurden der Strassenausbau mit Strassenentwässerung und Strassenbeleuchtung, der Ersatz der Wasserleitung und der Neubau der Abwasserleitung. Gleichzeitig erfolgten verschiedene Werkleitungsarbeiten Dritter.

Die Kosten für den Strassenbau betragen 306575 Franken. Die Grundeigentümer müssen davon 60 Prozent, oder insgesamt 183 945 Franken beitragen. Angekündigt waren 195 000 Franken. Die Kosten für die Kanalisation betragen 149 867 Franken, für die Wasserleitung 102 614 Franken und für den Landerwerb (150 Franken pro Quadratmeter) 32 250 Franken. Somit ergeben sich Gesamtkosten auf 559 057 Franken. Dies sind 35 942 Franken oder 6 Prozent weniger als im Kostenvoranschlag veranschlagt. Der Gemeinderat genehmigte nun die Grundeigentümerbeiträge.

Grundsatzentscheid für ein Schliess-System

Die Baukommission Sanierung Schulhäuser und Kindergarten mit Präsident Daniel Fluri richtete an den Gemeinderat Laupersdorf Fragen: «Wie steht es aktuell um die Zutrittskontrolle zu den Gebäuden der Gemeinde?», «Wer ist für die Zutrittskontrolle verantwortlich?», «Wieviel ist uns eine sichere Zutrittskontrolle wert?». In den nächsten Wochen müssen die Drücker und die Schliesszylinder für die neuen Türen im Schulhaus Linden, das derzeit umfassend saniert wird, bestellt werden. «Es macht nun Sinn, dass der Gemeinderat einen Grundsatzentscheid für das zukünftige Schliesssystem der Gemeindegebäude fällt», erklärte Daniel Fluri. «Mit einer elektronischen Anlage wäre die Zutrittskontrolle jederzeit gewährleistet».

Die Kosten für die Ausrüstung der neun wichtigsten Gebäude der Gemeinde Laupersdorf mit einem elektronischen System würden sich auf 80000 Franken (130 digitale Zylinder und Liftruftasten) belaufen. Hinzu kämen 10000 Franken für die Programmierung, Software, Schlüsselanhänger und Tischleser.

Die Batterien, die alle zwei Jahre ausgewechselt werden müssten, kosten 400 Franken. Allein für das Schulhaus Linden belaufen sich die Kosten auf 15 000 Franken. Der Gemeinderat entschied sich für ein elektronisches Schliesssystem für alle Gebäude der Gemeinde. Vorerst wird nun einzig das Schulhaus Linden damit ausgerüstet.

Mehr Sicherheit im Schulhaus Linden

In den Klassenzimmern des Schulhauses Linden werden neue Buchwandtafeln mit integriertem Bildschirm eingebaut. Aufgrund von Vorschriften muss das Geländer im Treppenhaus des Schulhauses Linden angepasst werden. Das Geländer darf nicht bestiegen werden können und der maximale Durchlass darf 4 cm nicht übersteigen. Ein Lochblech erfüllt diese Anforderungen. Der bestehende Handlauf muss auf 80 cm Höhe bestehen bleiben, jedoch muss die Innenseite eine Höhe von 100 cm aufweisen und die verwendeten Materialien dürfen nicht brennbar sein. Der Gemeinderat vergab die Ingenieurarbeiten für den Neubau der Abwasserleitung Brühlmatt an Bernasconi Felder Schaffner, Balsthal, im Betrag von 22 047 Franken.