Raiffeisen Balsthal-Laupersdorf
2013 war eines der besten Geschäftsjahre der Raiffeisen Balsthal-Laupersdorf

Die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf konnte bei den Hypotheken und Kundengeldern weiter zulegen. So konnte die Bank an ihrer 101. Generalversammlung ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 feiern.

Rudolf Schnyder
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Gehören zu Raiffeisen Balsthal-Laupersdorf (v. l.): Verwaltungsratspräsident Heinz Aebi, Sandra Strähl, Geschäftsleitungsvorsitzender Franz Koch, Deborah Fringeli und Alexander Bigler.

Gehören zu Raiffeisen Balsthal-Laupersdorf (v. l.): Verwaltungsratspräsident Heinz Aebi, Sandra Strähl, Geschäftsleitungsvorsitzender Franz Koch, Deborah Fringeli und Alexander Bigler.

Rudolf Schnyder

203 stimmberechtigte Genossenschaftsmitglieder konnte Verwaltungsratspräsident Heinz Aebi (Balsthal) zur 101. Generalversammlung der grössten Raiffeisenbank im Bezirk Thal begrüssen.

«Für die Raiffeisen-Gruppe war das Jahr 2013 ein sehr erfolgreiches Jahr. Erstmals wurde die Milliardengrenze überschritten», bemerkte Heinz Aebi. «Das Jubiläumsjahr 100 Jahre Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf war für unsere Bank eines der besten Geschäftsjahre.» Im Hauptsitz Balsthal wurde die Schalterhalle umgestaltet, und mit dem Kauf des ehemaligen Cafés Hübeli wurde ein Aufenthaltsraum für das Personal geschaffen.

4,6 Prozent plus bei Hypotheken

Franz Koch, Vorsitzender der Geschäftsleitung, blickte auf das Geschäftsjahr 2013 zurück: «Dass die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf als kompetenter Partner bei der Finanzierung von Wohneigentum geschätzt wird, zeigt die grosse Nachfrage nach Hypothekarofferten», erklärte Koch.

«Die Ausleihungen wuchsen von 245,1 Mio. Franken auf 256,3 Mio. Franken. Wir beurteilen jede Anfrage sorgfältig.» Die Anlagemärkte zeigten auch 2013 einen volatilen Verlauf, die Zinsen verharrten auf einem tiefen Niveau.

So ist das minime Wachstum bei den Anlagen in Kassenobligationen von 58,1 Mio. auf 59 Mio. Franken nicht weiter erstaunlich. Dieses wird allerdings kompensiert mit einer Steigerung von 187,6 Mio. auf 193,3 Mio. Franken bei den Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageformen.

Zinsmarge bleibt schmal

«Der grosse Druck auf die Zinsmarge zwingt uns zu einem disziplinierten Management der Kosten. Wir erzielten dank unseren Anstrengungen mit plus 0,7 Prozent einen leichten Anstieg beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft und können 3,82 Mio. Franken ausweisen. Im Vorjahr waren es noch 3,79 Mio. Franken», berichtete Franz Koch.

Den Kunden im Thal seien Kompetenz, Nähe und guter Service etwas wert. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Ertrag überproportional zum Aufwand, um 34 095 auf 325 991 Franken, woraus eine Zunahme des Erfolgs von plus 11,7 Prozent resultiert.

Der Geschäftsaufwand verharrte auf dem Vorjahresniveau bei 2,881 Mio. Franken. Das Kosten-/Ertragsverhältnis bewegt sich mit 66,4 Prozent im angestrebten Zielbereich.
An Steuern für Bund, Kanton und Gemeinden bezahlte die Bank 193 337 Franken, 47 605 Franken mehr als im Vorjahr. Der Jahresgewinn für 2013 beträgt 533 159 Franken (plus 5,9 Prozent) und die Anteilscheine werden mit 6 Prozent verzinst.

Deborah Fringeli hat ihre Ausbildung zur Bank-Kauffrau erfolgreich abgeschlossen und arbeitet weiterhin als Privat-Kundenberaterin bei der Raiffeisenbank in Balsthal. Sandra Strähl hat eine Weiterbildung als Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen absolviert und wurde zur Handlungsbevollmächtigten befördert. Alexander Bigler hat eine dreijährige Ausbildung an der Akad für Bank und Finanzen erfolgreich abgeschlossen und wurde neu zum Prokuristen befördert.

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