Kestenholz
19 Kinder aus dem Guldental tauchten in die Welt der Honigbienen ein

Mümliswiler Zweitklässler besuchten kürzlich die Wander-Imkerei der Familie Franz Berger in Kestenholz, wo sie viel Wissenswertes über die Honigbienen und die Gewinnung des von den Insekten produzierten Honigs erfuhren. Natürlich wurde auch genascht.

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Die Mümliswiler Zweitklässler mit ihren Lehrpersonen und Imker Franz Berger (Mitte).

Die Mümliswiler Zweitklässler mit ihren Lehrpersonen und Imker Franz Berger (Mitte).

Irmfriede Meier

Begleitet wurden 19 wissbegierige Zweitklässler aus dem Guldental bei ihrem Besuch der Wander-Imkerei der Familie Franz Berger von den Lehrpersonen Jacqueline Berger, Andreas Berger und Marlies Baschung sowie den beiden Praktikantinnen Manuela Schär und Nicole Grotz von der Pädagogischen Hochschule zur Lehrerausbildung in Solothurn. An diesem interessanten und lehrreichen Unterrichtsmorgen wurden das Leben der Honigbiene und die Bienenhonig-Ernte» von Imker Franz Berger erörtert.

«Wir beschäftigen uns im Moment in der Schule mit dem Thema ‹Bienen›, erklärte Lehrerin Jacqueline Berger mit dem Verweis, dass die Kinder die Insekten dank eines von der Wander-Imkerei der Familie Franz Berger ausgeliehenen Bienen-Schaukastens bereits beobachten konnten. Nun sei man nach Kestenholz gekommen, um hautnah zu erfahren, wie Imker Franz Berger in der Praxis mit seinen Bienen arbeite, um so den Kindern das Thema «Bienen» samt der «Bienenhonig-Gewinnung» verständlich zu machen.

Nach der Begrüssung begab sich der Imker Franz Berger mit seinen erstaunlich interessierten und wissbegierigen kleinen und grossen Gästen zuerst in seinen Schleuderraum. Dort wird üblicherweise der Honig aus den Waben geschleudert. Berger erläuterte den Kindern ausführlich das Leben der Honigbiene und wie Blütenhonig oder Waldhonig gewonnen werden.

Es dauerte längere Zeit, bis die zahlreichen und vielfältigen Fragen der Kinder und Erwachsenen von Franz Berger zufriedenstellend beantwortet waren. Nicht fehlen durften natürlich Kostproben von den beiden Honigsorten. Danach wurden die Kinder je mit einer Betreuungsperson in die drei zirkulierenden Gruppen «Praktische Arbeit des Imkers Franz Berger mit den Bienen», «Leseaufgaben zum Thema Bienen» und «Bienenspiele» aufgeteilt.

Erstaunlich gross war neben dem Interesse und der Wissbegierde die Furchtlosigkeit der Kinder während der Orientierung über die praktische Arbeit des Imkers und der hautnahen Konfrontation mit den Bienen. Belohnt wurden sie abschliessend mit reichlich Pfefferminze und begehrten Zopf-Honig-Schnitten. Die Kinder bedankten sich beim Imker Franz Berger mit dem Lied «Mer si e Klass», welches sie unter der Leitung von Lehrperson Andreas Berger aus vollen Kehlen sangen. (imw)

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