Solothurn

Wer diese Plüschgiraffe findet, wird mit 350 Franken belohnt

Diese Plüschgiraffe wird gesucht.

Diese Plüschgiraffe wird gesucht.

Eine Vierjährige hat in Solothurn ihre geliebte Plüschgiraffe verloren. Ihre Eltern haben nun sogar einen Finderlohn ausgesetzt. 350 Franken gibt es für die Person, die Speedy zurückbringt.

Am Kreuzackerquai in Solothurn sind die laminierten Blätter überall mit Klebeband oder Schnur angebracht. An Sitzbänken und Abfalleimern, bei der Hafebar und am Geländer der Kreuzackerbrücke prangen sie. «Wer hat mich gesehen?», steht drauf. Dazu ist eine Plüschgiraffe abgebildet. Im Begleittext wird sie als «24 cm gross, beige mit braunen Punkten» beschrieben. Sie sehe «ziemlich mitgenommen» aus, da die Besitzerin sie überall mitnehme. 

Und genau für dieses «mitgenommene» Tierchen winkt ein grosser Finderlohn! 350 Franken gibt es bar auf die Hand, wenn die Giraffe zurückgegeben wird. «Bitte geben Sie mich zurück, ich werde dringend gebraucht!», heisst es.

Am Kreuzackerquai sind viele solcher Plakate aufgehängt.

Am Kreuzackerquai sind viele solcher Plakate aufgehängt.

«Emotionalen Wert»

Das ist viel Geld. Das ist sich auch die Frau aus dem Kanton Solothurn, die hinter den Plakaten steht und anonym bleiben will, bewusst. «Die Giraffe hat einen emotionalen Wert. Mit einem finanziellen Anreiz ist die Möglichkeit grösser, dass wir sie zurückbekommen.» Und wenn schon einen Finderlohn ausschreiben, dann richtig, habe sie sich gesagt.

Eigentlich will die Mutter gar kein grosses Aufheben um die Angelegenheit machen. Sie befürchtet auch, dass das abgenutzte Plüschtier in der Aare oder im Abfall gelandet ist. 

Die Hoffnung, dass ihre vierjährige Tochter das geliebte Plüschtier Speedy wiederbekommt, hat sie nicht aufgegeben. «Es ist mein einziges Anliegen! Die Giraffe ist mit meiner Tochter von Geburt an aufgewachsen. Sie hat sie getröstet und mit ihr gelacht.»

Verloren gegangen ist die kleine Giraffe übrigens am Dienstagmorgen am Patriotenweg. Nachdem sie auch nach sofortiger Suchaktion verschollen blieb, hat die Familie am Mittwoch dann die Plakate in Solothurn angebracht. (ldu)

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