Solothurn

Raupe aus Solothurner Narren bringt «Bsetzistei» und Brücken zum Zittern

Der Zapfenstreich von Solothurn zählt zu den wohl ausgefallensten Anlässen der fünften Jahreszeit. Am Dienstag Abend wurde wieder munter gehüpft.

«I mah nümm, i mah nümm»: Wers glaubt wird selig, und wers ruft ist närrisch. Auf jeden Fall zählt der Zapfenstreich von Solothurn zu den wohl ausgefallensten Anlässen der fünften Jahreszeit. Auch gestern folgten Fasnächtler von klein bis gross der altbekannten Tonfolge der vorauseilenden All-Stars-Guggenparade. Dabei bekundeten beide - Musikanten und Fussvolk - hüpfend und rennend, stehend und gehend, dass sie der Fasnacht langsam überdrüssig und müde werden.

«I mah nümm», und dann weiterhüpfen

Obwohl: Das Bekenntnis mit dem altbekannten Ausruf nimmt ihnen niemand wirklich ab. Lediglich jene bilden vielleicht die Ausnahme, die sich aus der langen bunten Raupe an Narren davonstehlen, um ihr «I mah nümm» in einem Seitengässchen weiterzujohlen. Nicht so Giacomo Branger: «Für mich ist der Zapfenstreich eines der Highlights, wenn alle nochmals ihre Bestes geben, ‹wir können nicht mehr›, und dann doch weiterfeiern.»

In die Stimmung des Solothurner Zapfenstreichs eingetaucht

In die Stimmung des Solothurner Zapfenstreichs eingetaucht

Für Doris Spielmann gehört der Zapfenstreich «zum schönen Ende der Fasnacht, das man nochmals mit vielen Fasnächtlern verbringen kann.» Dass man «coole Leute trifft», findet auch Remo Schürch von der Sans-Gêne-Zunft aus Zuchwil toll, sagts und taucht wieder in die kunterbunte Masse ein. (ak/dzh)

Meistgesehen

Artboard 1