Solothurn

Klar ist, wieso der Holzunterstand und die beiden Autos brannten – der Verursacher fehlt aber noch

Der Brand eines Gebäudeanbaus in Solothurn von Mitte Juli 2020 ist durch fahrlässigen Umgang mit Raucherwaren oder Feuer entstanden. Das haben die Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergeben.

Am 17. Juli 2020 geriet ein Gebäudeanbau an der Käppelihofstrasse in Solothurn in Brand. Dabei wurde der Anbau sowie zwei parkierte Autos komplett zerstört. Der aufsteigende Rauch war von weit her zu sehen. Verletzt wurde niemand.

Ermittlungen der Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn sind nun abgeschlossen. Sie haben ergeben: Der Brand brach bei einem Gartenhäuschen der Liegenschaft Bielstrasse 162 aus, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilt. Danach griff das Feuer auf den Gebäudeanbau über, wo die beiden Autos parkiert waren.

Dieser Bereich war vom Feuer betroffen. Der Brand brach bei der Liegenschaft links, Bielstrasse 162, aus.

Dieser Bereich war vom Feuer betroffen. Der Brand brach bei der Liegenschaft links, Bielstrasse 162, aus.

Das Feuer brach auf dem Nachbargrundstück aus. Die Flammen gingen dann auf den Unterstand (hier links im Bild) über.

Das Feuer brach auf dem Nachbargrundstück aus. Die Flammen gingen dann auf den Unterstand (hier links im Bild) über.

Als Ursache steht ein fahrlässiger Umgang mit Raucherwaren oder Feuer im Vordergrund. «Die Verursacher konnten bislang nicht ermittelt werden», so die Polizei. 

Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 10‘000 Franken. Um die 16 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Sie konnten verhindern, dass die Flammen auf das Hauptgebäude übergreifen. (ldu)

Zweifacher Totalschaden nach Schopfbrand in Solothurn

Zweifacher Totalschaden nach Schopfbrand in Solothurn

Mitten im Feierabendverkehr fing am Freitag ein Unterstand mit zwei Autos darin Feuer. Der Brand war für die Einsatzkräfte gleich in mehrfacher Hinsicht eine brenzlige Situation.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1