Solothurn
Glück im Unglück: Ein dritter «Bike Days»-Unfall ging glimpflich aus

Ein spektakulärer - dritter - Unfall auf dem «Dirtjump»-Kurs der «Bike Days» ging glimpflich aus. Der aus drei bis vier Metern auf den Rücken gefallene Fahrer kam lediglich mit Prellungen davon.

Andreas Kaufmann
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Dirtjump an den Bike Days (Archivbild)

Dirtjump an den Bike Days (Archivbild)

Michael Suter

Nachdem am Wochenende bereits zwei Unfälle anlässlich der «Bike Days» vermeldet werden mussten, folgt aufgrund von Leserrückmeldungen nun eine dritte Unfallmeldung: So ist am Samstagnachmittag anlässlich der Dirtjump-Qualifikation im Schanzengraben ein Fahrer auf dem Schlusselement – einer so genannten «Quarterpipe» – aus einer Höhe von drei bis vier Metern zu Fall gekommen.

Er prallte mit dem Rücken auf einen ungesicherten Bereich. Wie die «Bike Days»-Organisatoren auf Anfrage bekanntgaben, habe man mit einem solchen Sturz nicht rechnen können. Das Sprungelement sei von Anfang an dabei, und nie hätte man einen solchen Unfall erwartet.

Glimpflicher Ausgang

Der Verunfallte wurde zunächst per Bahre zum Sanitätsbereich transportiert, dann aber wegen eines Verdachts auf Rückenverletzungen zur Sicherheit ins Spital gebracht. Laut Aussagen der Organisatoren sei der Fahrer aber bis auf Prellungen unversehrt geblieben und habe den Abend bereits wieder auf dem Festivalgelände verbracht. Die Stelle des Sturzes wurde nachträglich mit Sicherheitsmatten gesichert.

Ein zweiter Sturz sei laut der Leitung der «Bike Days» ebenfalls auf der Dirtjump-Strecke passiert. So habe sich ein Fahrer bei einem Sturz auf dem zweiten Schanzenelement eine leichte Schulterverletzung zugezogen. Solche Blessuren, heisst es, seien gerade bei Raddisziplinen wie dem Dirtjump im Rahmen des Erwartbaren.

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Hans Peter Schläfli

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