Solothurn
Gefeiert wurde in der «Architektur-Ikone» und deren Garten

Einen Grossaufmarsch an Gästen durfte Architekt Fred-Marc Branger zum 30-jährigen Bestehen der Branger Architekten AG erfahren. Neu hat die Firma ihren Sitz von Grenchen nach Solothurn verlegt.

Wolfgang Wagmann
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Begrüsste viele Gäste in seinem neuen Firmensitz: Fred-Marc Branger.

Begrüsste viele Gäste in seinem neuen Firmensitz: Fred-Marc Branger.

Wolfgang Wagmann

«Wir werden weiterhin in Grenchen aktiv bleiben», versprach der Hausherr in seinem neuen Solothurner Geschäftssitz, dem von Fritz-Haller erbauten Hafter-Haus an der Fegetz-Allee. Rund 200 Gäste – Bauherren, Behördenmitglieder und Freunde – hatten sich eingefunden, um mit der Familie Branger in der «Architektur-Ikone» und deren Garten auf die Zukunft anzustossen.

Das jetzige Büro wurde vom berühmten Solothurner Architekten Fritz Haller 1977 als Wohngalerie errichtet. Rechts die Einfahrt zur neuen Einstellhalle.
7 Bilder
Die Ansicht von Westen
Glaklare An- und Einsichten, konzipiert von der Architekten-Legende Fritz Haller
Die elegante Wendeltreppe im Zentrum des neuen Büros
Geradezu prädestiniert als Büro
Grosszügige Platzverhältnisse für Sitzungen
Neues Architekturbüro der Branger Architekten AG

Das jetzige Büro wurde vom berühmten Solothurner Architekten Fritz Haller 1977 als Wohngalerie errichtet. Rechts die Einfahrt zur neuen Einstellhalle.

Wolfgang Wagmann

Diese wurde in Solothurn nicht zuletzt deshalb aufgegleist, weil Silvia und Fred-Marc Branger dereinst darauf zählen können, dass ihre Söhne Claudio und Lucca das Lebenswerk ihrer Eltern fortsetzen werden. Beide haben inzwischen ebenfalls die Architekten-Laufbahn eingeschlagen.

Viele Bauzeugen

Dankesadressen an sein Team und an die vielen Bauherren waren zwar Programmpunkte – doch die vielen ausgeführten, anspruchsvollen Bauten in den den letzten Jahrzehnten liess Branger unerwähnt. Dabei zeugt nur schon eine kleine Auswahl vom unermüdlichen Schaffen des renommierten Architekturbüros: Zwischen 1998 und 2003 errichtete es den Coop Supercenter in Grenchen mit einem Bauvolumen von 40 Mio. Franken; in Solothurn für 14 Mio. das Discherheim vor fünf Jahren oder aktuell das Onkologiezentrum.

Das Discherheim

Das Discherheim

zvg

Das Pflege- und Gesundheitszentrum Grenchen (23 Mio.), diverse andere Heime und Seniorenzentren, darunter das Dienstleistungszentrum des Bachtelen, sprechen für die Kompetenz der Branger Architekten AG gerade in diesem Segment. Auch für die Städtischen Werke Grenchen baute Branger, und als Bauherrenvertreter löste er bis 2005 seinen wohl kniffligsten Fall: Das im Grundwasser eingebaute 19-Mio.-Projekt des Parkhauses Berntor.

In der Erde setzte auch Kabarettist Andreas Thiel seine tiefschürfende satirische Skizzenfolge zu einigen tausend Jahren Architekturschaffen an – die Gäste staunten. Thiel artikuliert nicht nur, er beherrscht auch den Zeichenstift. Wie das Büro Branger seit 30 Jahren.