Glutzareal

Solothurns Glutz AG hat Problem: VCS fordert ein Mobilitätskonzept für neuen Firmen-Parkplatz

«Ziel dieses Konzepts ist es, für die Mitarbeitenden Anreize zu schaffen, den ökologisch sinnvolleren öffentlichen Verkehr oder das Velo für den Arbeitsweg zu benutzen», so VCS-Präsident Fabian Müller.

«Ziel dieses Konzepts ist es, für die Mitarbeitenden Anreize zu schaffen, den ökologisch sinnvolleren öffentlichen Verkehr oder das Velo für den Arbeitsweg zu benutzen», so VCS-Präsident Fabian Müller.

Mittels dezentraler Veloparkierung mit direktem Zugang zu den Arbeitsplätzen sowie durch die Unterstützung von Fahrgemeinschaften und durch Vergünstigungen der ÖV-Abonnemente sollen für die Mitarbeitenden der Glutz AG Anreize geschaffen werden, auf das Auto für den Arbeitsweg zu verzichten.

Das Solothurner Traditionsunternehmen Glutz AG, führend bei Schliesssystemen, will seine Landreserven westlich des Obachs für die Verlagerung des Firmenparkplatzes nutzen, um die Standortentwicklung voranzutreiben.

In der dazu veranlassten Mitwirkung hat nun der Verkehrs-Club der Schweiz VCS, Sektion Solothurn, den Teilzonen- und Teilerschliessungsplan des Werkareals kritisch beleuchtet und stellt Forderungen. Für den VCS sei es zentral, dass über das gesamte Areal der Firma Glutz ein Mobilitätskonzept erarbeitet werde. «Ziel dieses Konzepts ist es, für die Mitarbeitenden Anreize zu schaffen, den ökologisch sinnvolleren öffentlichen Verkehr oder das Velo für den Arbeitsweg zu benutzen», so VCS-Präsident Fabian Müller.

Hierzu könnten Massnahmen wie eine dezentrale Veloparkierung mit direktem Zugang zu den Arbeitsplätzen, das Unterstützen von Fahrgemeinschaften mit internen Kommunikationskanälen sowie auch die Vergünstigung der ÖV-Abonnemente dienen. Zudem fordert der VCS von der Stadt eine Koordination mit den weiteren Bauvorhaben in unmittelbarer Nähe, insbesondere mit den Überbauungsplänen im Bereich Westbahnhof. Die insgesamt 350 bis 400 Parkplätze auf dem Firmenareal und im Bereich Obach- und Dammstrasse, verbrauchten zusammen eine Landfläche von mehr als einem ganzen Fussballfeld.

«Eine Reduktion des gesamten Parkplatz-Angebots sowie eine unterirdische Parkierungsanlage für den verbleibenden Bedarf könnte sowohl für die Firma Glutz AG wie auch für weitere Firmen nicht unerhebliche Landflächen freispielen, die anders und wesentlich sinnvoller genutzt werden können», glaubt Müller. (mgt/szr)

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