Regio Energie Solothurn
Sappi-Schliessung und milder Frühling drückten den Umsatz

Die Regio Energie Solothurn (RES) schloss das Geschäftsjahr 2011 mit einem Unternehmensgewinn von knapp 5,65 Mio. Franken ab. Mit der Papierfabrik Sappi fiel ein bedeutender Gas-Kunde weg. Das hat auch im Betriebsergebnis Spuren hinterlassen.

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Trotz schwierigem Umfeld die Erwartungen erfüllt: Regio Energie Solothurn

Trotz schwierigem Umfeld die Erwartungen erfüllt: Regio Energie Solothurn

Felix Gerber

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen kann die Regio Energie Solothurn einen guten Betriebsabschluss 2011 vorweisen. Der Abschluss ist vergleichbar mit dem Vorjahresergebnis. Der ordentliche Gewinn liegt mit 8,5 Mio. Franken nahezu auf gleichem Stand wie.

Der Umsatz fiel mit 101,9 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr (103,5 Mio.) etwas tiefer aus. Einerseits hänge das mit den milden Temperaturen des letzten Frühlings zusammen, wie RES mitteilt. So ging etwa der Erdgasumsatz um gut 6 Prozent zurück.

Neuer Liefervertrag mit Stahl Gerlafingen AG

Zum anderen wirkte sich der Verlust eines wichtigen Geschäftspartners auf den Absatz aus: Die Schliessung der Papierfabrik Sappi in Biberist traf die Region hart und hat auch im Betriebsergebnis der Regio Energie Spuren hinterlassen. Die Papierfabrik war ein bedeutungsvoller Gaskunde, der ein gutes Drittel des gesamten Gasabsatzes der RES bezogen hatte. Der neue Liefervertrag mit der Stahl Gerlafingen AG konnte ab September die verlorene Gaslieferung etwas auffangen.

Auch in den weiteren Geschäftsfeldern - so zum Beispiel im Installationsbereich und im Geschäftsfeld der Energie-Effizienz - konnte die Regio Energie Solothurn ihre Position im Markt festigen. Die Installationsdienstleistungen mit der Gebäudetechnik stiegen im vergangenen Jahr um 10 Prozent. (mgt/cze)

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