Wie grenzen sich Stadt- und Kantonspolizei voneinander ab? Wo arbeiten sie zusammen? Und mit welchen Konsequenzen? Diese Fragen werden kommenden Dienstag an der Solothurner Gemeinderatssitzung diskutiert werden. Einer der Hauptpunkte ist die so genannte Notfall-Intervention: Nach diesem Modell soll ein Zweierteam aus Stadt- und Kantonspolizist auch zu Einsätzen im Umkreis der Stadt ausrücken und sich ebenfalls Einbrüchen oder Verkehrsunfällen widmen.

Doch nicht spurlos wird hier Manpower von der lokalen Sicherheit an die neue Einsatztruppe umgelagert, wie auch Stapo-Chef Peter Fedeli feststellt.

Neue Laptops für die Sek I

Mit dem ICT-Konzept nimmt sich der Gemeinderat dem zweiten grossen Thema fürs Schuljahr 2011 an: Es geht um einen Investitionskredit von rund 537 000 Franken und jährlich wiederkehrenden Kosten von bis zu 480 000 Franken, um die Ersatzbeschaffung von Schulnotebooks der Sekundarstufe I zu ermöglichen.

Musikunterricht für ganz Kleine

Auch die Beantwortung zweier Interpellationen, die vor den Sommerferien eingingen, liegen nun vor: Susan von Sury-Thomas wünschte zu wissen, wie das Stadtpräsidium unter Kurt Fluri zur musikalischen Frühschulung vor der dritten Klasse steht. Nach einer Bedarfsabklärung vergangenen Mai macht man sich nun daran, das Musikschulreglement entsprechend zu überarbeiten und dem Gemeinderat zur Abstimmung zu empfehlen.

Trampeltiere und Drahtesel

In einer zweiten Interpellation monieren die Grünen Schäden, die durch Anlässe wie die Bikedays rund um den Stadtpark entstehen. Gerade weil diese sich durch schweizweite Beachtung kennzeichnen, dürfe bei den Bikedays «ein gewisser Verschleiss der Anlage in Kauf genommen werden.», so die Antwort. Das Stadtpräsidium stellt aber auch in Aussicht, jeweils entstandene Schäden besser zu protokollieren und Merkblätter zum Schutz der Flora und Grünflächen abzugeben.