Lostorf
Klienten müssen für Wegkosten der Spitex künftig selbst aufkommen

Das Amt für soziale Sicherheit (ASO) hat den Gemeinden empfohlen, die Wegkosten im Bereich der Pflegeleistungen der Spitex auf die Klienten zu überwälzen. Dies kostet einen Klienten sechs Franken pro Einsatztag.

Markus von Däniken
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Pflege daheim kostet künftig mehr: Spitex Lostorf-Mahren-Stüsslingen wird beauftragt, sechs Franken pro Klient und Einsatztag zu verrechnen.

Pflege daheim kostet künftig mehr: Spitex Lostorf-Mahren-Stüsslingen wird beauftragt, sechs Franken pro Klient und Einsatztag zu verrechnen.

zvg

Das Amt für soziale Sicherheit (ASO) hat den Gemeinden empfohlen, die Wegkosten im Bereich der Pflegeleistungen der Spitex auf die Klienten zu überwälzen. Konkret soll eine Pauschale von sechs Franken pro Klient und Rechnungstag bei der ambulanten Pflege verlangt werden.

Grundsätzlich ist es wünschenswert, Leistungen nach Möglichkeit zu Vollkosten anzubieten. Dies ist im Spitex-Bereich nicht möglich, da die nicht kostendeckenden Tarife vorgegeben sind.

Die Differenz zu den Vollkosten übernimmt weiterhin die Gemeinde im Rahmen der Defizitgarantie.

Bei privaten Spitex-Organisationen ist die Verrechnung einer Wegpauschale Standard. Diese Organisationen haben im Gegensatz zu den öffentlichen Spitex-Organisationen einen klaren Vorteil, da sie nicht die gleichen Vorgaben zu erfüllen und keine Versorgungspflicht haben.

Im Bereich der Haushalthilfe der Spitex Lostorf-Stüsslingen wird schon seit längerem eine Wegpauschale erhoben.

Einstimmiger Beschluss

Der Gemeinderat hat nun einstimmig beschlossen, die Spitex Lostorf-Mahren-Stüsslingen zu beauftragen, den Klientinnen und Klienten aus Lostorf ab 1. Januar 2016 eine Wegkostenpauschale von sechs Franken pro Klient und Einsatztag für die ambulante Pflege zu verrechnen.

Die Verrechnung der Wegkostenpauschale muss noch mit einem Nachtrag zur Leistungsvereinbarung geregelt werden.

Überdurchschnittlich

Lostorf in Kürze:

Per 31. August 2015 wohnten 3930 Personen in Lostorf (Vorjahresstand: 3876, davon sind 614 Bürger (Vorjahresstand 620))

Per 31. August 2015 waren in Lostorf 49 Personen (Vormonat 48) als arbeitslos gemeldet. Diese teilen sich in 21 Frauen und 28 Männer respektive 36 Schweizer und 13 ausländische Staatsangehörige auf.

Das Projekt Pfade (Projekt zur Förderung alternativer Denkstrategien), an welchem die Schule Lostorf ebenfalls freiwillig teilnimmt, trägt weiter Früchte. Die Kinder reagieren gut und haben Verhaltensgrundlagen angewandt.

Es sind weniger Auseinandersetzungen festgestellt worden. Die Ziele der besseren klassenübergreifenden Zusammenarbeit konnten erreicht werden: Das Jahresthema «Wald» wurde durch verschiedene Projekte in allen Stufen erfolgreich geplant und durchgeführt.

Zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 konnte die gesamte Lehrerschaft in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Ressortverantwortlichen «Sicherheit» das richtige Verhalten im Brandfall besprechen und üben.

Es ist eine Teilnahme der Schule an der Feuerwehrhauptübung geplant. Der Schulversuch «Spezielle Förderung» wurde abgeschlossen und per Schuljahr 2014/2015 mit neuen Vorgaben weitergeführt.

Die Schulleitung hat eine schuleigene Umsetzungshilfe erarbeitet, welche seit Schuljahr 2014/2015 Gültigkeit hat. Die Absprachen haben sich bewährt, müssen aber noch verfeinert werden. Die in Lostorf zur Verfügung stehenden zeitlichen Ressourcen konnten aufgestockt werden und sind im mittleren Bereich angesiedelt.

Rück- und Zukunftsblick

Reporting zur Leistungsvereinbarung der Primarschule 2012–2015 enthält sehr informative, übersichtliche und aussagekräftige Reportingberichte, welche vom Rat ebenfalls zur Kenntnis genommen und nun zuhanden des Volksschulamtes in Solothurn weitergeleitet wurden.

Der Gemeinderat hat die Schulleitung beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft für die Festlegung von Qualitätsmerkmalen für das Schulprogramm 2015–2018 drei Indikatoren aus der Broschüre des Volksschulamtes auszuwählen.

Die drei Kriterien wären die Wirksamkeit des Unterrichts, die Didaktik und die Methodik. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, die drei vorgeschlagenen Auswahlkriterien zur Leistungsvereinbarung (Qualitätsmerkmale für die Arbeit der Lehrpersonen) 2015–2018 zu genehmigen.

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