Firmengrundstück

Swiss Recycling Services will Teil ihres Areals in Schönenwerd verkaufen

Für diesen Teil des Areals in Schönenwerd sucht die SRS eine neue Besitzerin.

Für diesen Teil des Areals in Schönenwerd sucht die SRS eine neue Besitzerin.

Eine Firma aus Schönenwerd will Bürogebäude mit Werkstatt und Tankstelle veräussern.

«Seit über 30 Jahren befasst sich Swiss Recycling Services (SRS) als patronal geführtes, mittelständisches Unternehmen mit der ordnungsgemässen Entsorgung von Abfällen.» So beschreibt sich das Unternehmen mit insgesamt 60 Mitarbeitenden auf seiner Website selbst.

Ihren Hauptsitz hat die SRS in Allschwil (BL), einen weiteren Standort hat das Unternehmen im Niederamt; an der Stauwehrstrasse in Schönenwerd. Wer hier seinen Sperrgut mit dem Auto zur Entsorgung bringt, hat die Möglichkeit, anschliessend mit dem Fahrzeug durch die hauseigene und vollautomatische Waschstrasse zu fahren. So glänzt nach einer Entsorgungstour auch das Auto wieder.

Ein Teil dieses Areals soll nun die Besitzerhand wechseln. Dazu sagt Marc Kiefer, Geschäftsführer der mit dem Verkauf beauftragten AVIDA Immobilien-Treuhand AG mit Sitz in Olten: «Die SRS möchte lediglich den von ihr nicht genutzten Teil des Areals verkaufen.» Dabei handelt es sich um das Bürogebäude sowie den angrenzenden Werkstattteil und die Tankstelle.

SRS will am Standort Schönenwerd festhalten

Die Räumlichkeiten, welche die SRS selbst nutzt, will sie weiterhin behalten und bewirtschaften. Darum soll das Grundstück vor dem Verkauf «abparzelliert», also aufgeteilt werden. Die SRS bestätigt auf Anfrage: «Wir halten am Standort Schönenwerd fest.» Es sollen auch keine Stellen abgebaut werden.

Das Verwalten der vermieteten Räumlichkeiten bedeute für das Unternehmen einen Mehraufwand. Das sei aber nicht die Kernkompetenz der SRS. Wer neuer Käufer wird, ist noch nicht bekannt. Kiefer: «Es gibt einige Interessenten, mit denen führen wir Gespräche.» Der veranschlagte Kaufpreis für das «gemischte Renditeobjekt mit guter Auslastung» beträgt vier Millionen Franken.

Gemeindepräsident Peter Hodel wusste bei einer Anfrage noch nichts vom geplanten Verkauf. Er sagt: «Ich würde natürlich bedauern, sollten dort Arbeitsplätze verloren gehen.» Würden hingegen neue hinzukommen, wäre das umso besser. Das Gebäude habe mit seinem Standort und der vorhandenen Erschliessung grosses Potenzial für die wirtschaftliche Nutzung.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1