Gretzenbach

Sechs Jahre tot im Busch: Angehörige sind erleichtert über Fund des Skeletts

Werner Münger wusste sehr lange nicht, was mit seinem Bruder geschehen ist.

Werner Münger wusste sehr lange nicht, was mit seinem Bruder geschehen ist.

Im australischen Busch wurde wohl das Skelett des Gretzenbachers Thomas Münger gefunden. Für seine Angehörigen eine traurige Nachricht. Sie sind aber auch erleichtert.

Für Werner Münger sind es nicht nur schlechte Nachrichten, dass die Überreste seines 2010 verreisten Bruders wohl letzte Woche auf der australischen Insel Tasmanien gefunden wurden. Seit seiner Abreise hatten die Angehörigen keine Ahnung, wo sich der Aussteiger aufhält. Jetzt haben sie Gewissheit. Deshalb schwinge «auch eine gewisse Erleichterung» mit, erzählt Werner Münger «TeleM1»

Die Angehörigen erhoffen sich nun Antworten auf die Frage, was mit dem Bruder passiert ist. «Danach können wir die Situation sicher besser verarbeiten.» An einen Mord glauben die Verwandten nicht – schliesslich habe es noch Geld im Rucksack gehabt.

Skelett eines Solothurners in Tasmanien aufgetaucht

Skelett eines Solothurners in Tasmanien aufgetaucht

Der Gretzenbacher Thomas Münger lag jahrelang tot in der tasmanischen Wildnis. Buschwanderer haben seine sterblichen Überreste gefunden.

Die Polizei hatte mit einem Foto, das auf einer gefundenen Speicherkarte abgelegt war, nach Bekannten des Toten gesucht. Ein Aargauer hatte sich darauf erkannt und der Polizei von Thomas Münger erzählt. Sein Freund habe ein neues Leben beginnen wollen.

Mit diesem Bild suchte die tasmanische Polizei nach Hinweisen über den Toten

Mit diesem Bild suchte die tasmanische Polizei nach Hinweisen über den Toten

Ein DNA-Test soll jetzt Klarheit bringen, ob es sich bei den Überresten wirklich um den Gretzenbacher handelt. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt. Eine Untersuchung soll auch hier Klarheit bringen. Allerdings kann dies mehrere Monate dauern. (ldu)

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