Schönenwerd

Raser Nekti T. erhält Vollzugslockerung nach dreieinhalb Jahren Gefängnis

Nekti T., Raser von Schönenwerd, geniesst nach dreieinhalb Jahren Haft eine Vollzugslockerung

Nekti T., Raser von Schönenwerd, geniesst nach dreieinhalb Jahren Haft eine Vollzugslockerung

Der Raser von Schönenwerd, der 2008 einen tödlichen Unfall verursacht hatte, wurde 2012 zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Die 2013 angetretene Strafe wurde jetzt nach rund dreieinhalb Jahren gelindert.

Nach rund dreieinhalb Jahren im Gefängnis erhielt der Raser Nekti T. laut dem «Blick» schon eine Vollzugslockerung. Wie weit die Vollzugslockerung in diesem Fall geht, ist unklar.

Im November 2008 raste Nekti T. mit zwei Kollegen mit über 100 Stundenkilometer durch Schönenwerd. Dabei fuhr er in ein korrekt abbiegendes Auto. Beim Zusammenstoss wurden die drei Insassen verletzt. Die damals 21-jährige Lorena, die sich auf dem Rücksitz befand, verstarb auf der Unfallstelle.

Raser von Schönenwerd: Nekti T. muss ins Gefängnis einrücken

Nekti T. muss ins Gefängnis einrücken

Das Amtsgericht Solothurn verurteilte den Raser zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten. Der Täter entschieden sich, das Urteil weiter zu ziehen. Dies zögerte die Haftstrafe weiter hinaus. 

Nekti T. wurde im März 2012 als Haupttäter wegen vorsätzlicher Tötung, vorsätzlicher schwere und einfacher Körperverletzung sowie mehrfacher grober Verkehrsregelverletzung zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Doch erst 2013 tritt der Raser die Strafe an. Die Mitbeteiligten erhielten eine teilbedingte Strafe von drei Jahren. 

Schon 2012 erhielt Nekti T. seinen Führerschein zurück. 2015 konnte er laut «Blick» bei seinen Kurzferien Auto fahren. (naj)

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