Derendingen

Tödlicher Streit in Einfamilienhaus: 56-jährige Frau ersticht ihren Mann

In Derendingen ist am Samstagmorgen ein Mann bei einem Streit tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Kantonspolizei Solothurn wies das Opfer Stichwunden auf. Eine 56-jährige Frau wurde verhaftet.

Bei einer Auseinandersetzung wurde am Samstagmorgen in einem Einfamilienhaus in Derendingen ein Mann tödlich verletzt. Kurz nach 9 Uhr ging bei der Alarmzentrale eine Meldung ein, wonach es zu einem Streit zwischen zwei Personen gekommen sei.

Trotz Reanimationsbemühungen der ausgerückten Rettungssanitäter verstarb der schwer verletzte 57-jährige Mann noch in der Wohnung. Im Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung wurde eine 56-jährige Schweizerin, die Lebenspartnerin des Opfers, verhaftet.

Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist gegenwärtig noch unbekannt, bildet aber Gegenstand weiterer Ermittlungen, die durch die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft geführt werden. Erste Einvernahmen fanden bereits am Wochenende statt.

Die Anwohner machen unterschiedliche Angaben über die Beziehung mit dem Nachbars-Paar. «Das ist unbegreiflich», sagt Hanruedi Wälchli gegenüber «TeleM1». Man habe nie von Streit gehört. «Es waren gute und freundliche Nachbarn.» Bei Ferienabwesenheit habe man sich gegenseitig die Blumen gegossen. 

Eine andere Nachbarin beschreibt den Mann als aggressiv. «Sie grüssten niemanden und waren mehr für sich», so Antonie Pfeifer.

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Festgestellt wurden auch Schnittwunden, die dem Opfer mit einem vor Ort gefundenen Messer beigefügt worden waren. Die mutmassliche Täterin arbeitete als Spitex-Pflegerin. (pks/szr)

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