Schnottwil
In der Schreinerei Jenni packt die vierte Generation an

Die Schreinerei Jenni in Schnottwil ist bekannt für Möbel und Türen aus massivem Holz. Nun übernehmen die Jungen das Zepter.

Hans Peter Schläfli
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Mit Beat Reusser und Kathrin Jenni übernimmt in Schnottwil die junge Generation, Romy und Martin Jenni treten kürzer.

Mit Beat Reusser und Kathrin Jenni übernimmt in Schnottwil die junge Generation, Romy und Martin Jenni treten kürzer.

Hans Peter Schläfli

«Für spezielle Wünsche haben wir immer ein offenes Ohr und sehen es als Herausforderung, für unsere Kunden auch Aussergewöhnliches möglich zu machen.» So lautet das Motto der Schreinerei Jenni in Schnottwil. Nun gibt Martin Jenni die Leitung des Familienunternehmens an Beat Reusser ab, der die bald 90-jährige Tradition weiterführen will. «Dort unten im Loch.»

Wo man die Schreinerei Jenni findet, das weiss in Schnottwil jedes Schulkind. Das ursprünglich 1933 durch den Grossvater Albert Jenni als Wagnerei gegründete Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer vielseitigen Schreinerei. 1981 übernahm Martin Jenni das Geschäft von seinem Vater Werner und führte es seither mit seiner Frau Romy. «Jetzt ist es Zeit, kürzerzutreten», meint er mit mittlerweile 68 Jahren.

Nun übergibt er die florierende Schreinerei an seine Tochter Kathrin und deren Lebenspartner Beat Reusser. «Ich weiss, wie ich mich beschäftigen will. Aber wenn man mich braucht, dann wissen die Jungen, wo sie klingeln müssen», sagt Martin Jenni auf die Frage, ob es ihm gelingen wird, sich auch tatsächlich ganz aus dem Betrieb zurückzuziehen.

«Am liebsten mache ich Schränke aus Eiche»

Die Schreinerei Jenni ist weitherum bekannt für ihre Möbel und Türen aus massivem Holz, aber auch für ihre schönen Küchen und den Innenausbau. Daran soll sich nichts ändern, verspricht Beat Reusser.

Er ist den Kunden bestens bekannt, hat er doch bereits die Lehre in Schnottwil gemacht und ist seit 2008 zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. «Es ist sehr schön, dass ich bei Bedarf auf die Erfahrung meines zukünftigen Schwiegervaters zählen darf», sagt der neue Chef und er verrät: «Am liebsten mache ich Schränke aus Eiche.»

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