Etziken
Kuhglocken-Gegner fürchtet um seine Sicherheit

Weil er ein Verbot des nächtlichen Kuhglocken-Gebimmels durchgebracht hat, hat Jürg Jäggi in Etziken einige Feinde. Der 49-Jährige fühlt sich jetzt gar bedroht.

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Jürg Jäggi störte sich ab dem nächtlichen Gebimmel der Kuhglocken und ging bis vor den Friedensrichter. Dort wurde ein Verbot erlassen. In der Nacht ist es nun ruhig im 800-Seelen-Dorf.

Mit dieser Aktion hat sich Jäggi, der aus Horriwil zugezogen ist, einige Feinde gemacht. Er selbst beschreibt die Situation als «schwierig und unangenehm». Man werde als Sündenbock dargestellt, «obwohl viele Leute froh sind, dass die Nachtruhe jetzt eingehalten wird», sagt er gegenüber «TeleM1».

Kürzlich haben einige Kuhglocken-Fans sogar vor seinem Haus demonstriert. Nun hat der 49-Jährige Angst, dass sie zurückkommen und etwas kaputt machen könnten.

Er wolle nur Ruhe und Frieden, stellt er klar. «Ich habe nichts gegen Landwirte.» (ldu)

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