Halten/Drei Höfe
«Ich hätte niemals erwartet, so viel Persönliches zu erfahren»

Die Gemeindepräsidenten Beat Gattlen (Halten) und Brandon Miller (Drei Höfe) beantworten Fragen.

Rahel Meier und Urs Byland
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Beat Gattlen und Brandon Miller

Beat Gattlen und Brandon Miller

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2017 hat eine neue Legislatur begonnen und in mehreren Gemeinden wurden neue Präsidien gewählt. Was ist seither passiert? Wir haben nachgefragt und bringen die Antworten in einer Serie.

Im ersten Teil (8. Dez.) befragten wir die Gemeindepräsidenten der Nachbardörfer Gerlafingen und Biberist, im zweiten Teil (20. Dez.) waren die von Messen und Schnottwil an der Reihe und am 29. Dez. die von Kriegstetten und Horriwil.

Diese Fragen haben die Kandidaten einander gestellt

Frage von Beat Gattlen an Brandon Miller: «In welchen Bereichen beziehungsweise wie könnte sich die Gemeinde Drei Höfe eine noch intensivere Zusammenarbeit mit Halten vorstellen?»

Brandon Miller: Wir arbeiten zum Beispiel in und mit verschiedenen Zweckverbänden oder Gremien, bei denen in der Regel dieselben Herausforderungen bestehen. Man könnte hier vermehrt zusammenspannen, Gedanken und Vorschläge entwickeln. Somit könnten wir unsere gemeinsamen Interessen bündeln. Dies gilt auch für einen regelmässigen Gedankenaustausch, da sich unsere Herausforderungen und Aufgaben weitgehend gleichen.


Frage von Brandon Miller an Beat Gattlen: «Wie können wir gemeinsames Potenzial beider Gemeinden und die damit verbundenen Synergien effizient nutzen?»

Beat Gattlen: Zwischen den Drei Höfen und Halten liegt nur ein kurzes Waldstück. Irgendwie hat diese natürliche Hürde offenbar bisher dazu geführt, dass wir nur in einigen wenigen Bereichen zusammenarbeiten, eigentlich schade. Nun habe ich bei der entsprechenden Stelle eingebracht, dass im öffentlichen Verkehr der Bus nach Konzept 2025 nicht in Kriegstetten, sondern weiter über Halten zu den Drei Höfen fahren und erst dort wenden soll. Dies hätte für alle nur Vorteile. Ob diese Idee fruchtet steht jedoch noch in den Sternen. Wir haben aber noch viel mehr Potenzial zum Beispiel bei gemeinsamen Anlässen, eventuell bei den Schulen, aber ganz sicher beim öffentlichen Verkehr. Ich freue mich auf die Gespräche mit dem Nachbar «hinter dem Waldstück».

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