Feldbrunnen-St. Niklaus
Jetzt geht's los: Das Schulhaus wird saniert und bekommt einen neuen Anbau

In Feldbrunnen-St. Niklaus wurde am Montag mit den ersten Arbeiten für den Anbau des Schulhauses begonnen.

Judith Frei
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Spatenstich Schulhaus und Turnhalle, v.l. Thomas Schluep, Andreas Brand, Michel Steiner, Anita Panzer, Rebekka Vetsch, Hansjürg Geiger, Ronald Huber, Arjuna Adhihetty.

Spatenstich Schulhaus und Turnhalle, v.l. Thomas Schluep, Andreas Brand, Michel Steiner, Anita Panzer, Rebekka Vetsch, Hansjürg Geiger, Ronald Huber, Arjuna Adhihetty.

Michel Lüthi

Der Startschuss für das grösste Hochbauprojekt der letzten Jahre der Gemeinde Feldbrunnen-St.Niklaus ist gefallen. Am Montagnachmittag fuhr beim Schulhaus der Bagger vor. Wenn alles nach Plan geht, soll noch dieses Jahr ein Anbau neben dem Schulhaus stehen. Gleichzeitig werden das Schulhaus und die Turnhalle saniert. Für diese Arbeiten hat die Gemeinde 2,6 Millionen Franken veranschlagt.

Freie Sicht auf die Baustelle

«Wir werden noch heute mit lärmigen Aushubarbeiten beginnen», erklärt Ronald Huber, Architekt von aarplan Architekten AG, nach dem obligaten Spatenstich: «Wir werden, wenn immer möglich, während der Schulferien die lärmigen Arbeiten machen.» Denn der Schulbetrieb soll in diesem Jahr, trotz Baustelle um das Haus, normal weiterlaufen. Der Bagger sei für die Kinder ein besonders interessantes Gerät, meint Huber. Wenn der Unterricht in knapp zwei Wochen wieder aufgenommen wird, wird er also hoffentlich wieder weg sein.

Vom alten Schulgebäude sieht man direkt auf die Baustelle. «Ich kann mir vorstellen, dass die Kinder an den Fenstern kleben werden, um den Arbeiten zuzuschauen», mutmasst Schulleiterin Rebekka Vetsch. «Aber das ist ja klar, so eine Baustelle ist was Spannendes», meint sie lachend. Dass die Kinder diese Arbeiten aus der Nähe mitverfolgen können, werde in den nächsten paar Monaten auch in den Unterricht integriert.

«Wir müssen in nächster Zeit flexibel sein», erklärt Rebekka Vetsch. Sie freut sich sehr, dass die Arbeiten begonnen haben und es bald mehr Platz im Schulhaus gibt. Endlich werden beispielsweise Gruppenräume entstehen, die seit dem Lehrplan 21 immer zentraler wurden. Flexibilität wird zu jenem Zeitpunkt gefordert sein, sobald beispielsweise die Turnhalle saniert wird, führt Vetsch aus. Die Schülerinnen und Schüler müssten dann draussen turnen und etwa in den Wald gehen.

Weitere Neuerungen in Feldbrunnen-St.Niklaus

Neuer Kulturfonds und ein weiterer Defibrillator

Seit 1. April hat die Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus einen eigenen Kulturfonds. Wie Gemeindepräsidentin Anita Panzer mitteilt, konnte ein solcher dank eines Spenders errichtet werden, der anonym bleiben möchte. Das Gründungskapital des Fonds beträgt 100'000 Franken, wie dem Reglement zu entnehmen ist. «Der neue Kulturfonds ist eine ganz tolle Sache», sagt Anita Panzer. «Es gibt uns die Möglichkeit, ein kulturelles Projekt zu unterstützen, das bislang unser Budget gesprengt hätte. Die Gemeindepräsidentin betont zweierlei. Erstens: Es werden nur kulturelle Projekte unterstützt, die einen Bezug zur Gemeinde haben. Zweitens: «Man kann nicht nur ein Gesuch stellen, sondern auch einen Beitrag für den neuen Kulturfonds spenden», sagt Panzer. Ebenfalls neu ist der Defibrillator auf der Aussenseite bei der Gemeindeverwaltung, wie die Gemeinde informiert. Dieser wurde in den letzten Tagen montiert. Damit stehen in Feldbrunnen nun zwei Defibrillatoren zur Verfügung. Das zweite Gerät findet man im Schulhaus. (fvo)