Bellach
Erstaunlicherweise gab es keine Einsprachen zu geplanten Wohnblöcken

Zur Baupublikation für die Wohnüberbauung in der Spitzallmend sind keine Einsprachen eingetroffen. Geplant ist eine Wohnüberbauung mit fünf Mehrfamilienhäuser, die insgesamt 90 Wohnungen schaffen.

Urs Byland
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Noch weiden junge Kühe auf der Spitzallmend, auf der die fünf Wohnblöcke ausgestellt sind.

Noch weiden junge Kühe auf der Spitzallmend, auf der die fünf Wohnblöcke ausgestellt sind.

UBY

Ein erstes Projekt im Gebiet Bellach Ost ist auf Kurs. In der sogenannten Spitzallmend südlich der bestehenden Wohnblöcke plant eine Bauherrengemeinschaft auf dem Land der Bürgergemeinde Solothurn eine grosse Wohnüberbauung mit fünf Mehrfamilienhäusern, jedes mit 18 Wohnungen. Die Wohnhäuser bieten auf vier Vollgeschossen und einem Attikageschoss Raum für 21⁄2- bis 51⁄2-Zimmer-Wohnungen. Neben den 90 Wohnungen entstehen zwei Einstellhallen.

Die Einsprachefrist zur Baupublikation ist abgelaufen. Laut Ursula Christ, Bausekretärin auf der Gemeindeverwaltung in Bellach, ist keine Einsprache zum Bauvorhaben eingetroffen. Einzig Rechtsverwahrungen wurden angemeldet, damit bei allfälligen Schäden an Nachbarliegenschaften beim Bau der fünf Häuser Ersatzansprüche geltend gemacht werden können. Dazu werden Rissprotokolle erstellt. Noch ist nicht alles geklärt. Der Erhalt der Baubewilligung sollte aber kein Problem sein.

Erstaunlicherweise ist keine Einsprache eingegangen. Die Grünen Lebern kritisierten in der Mitwirkungsphase zum Gestaltungsplan die Parkplatzorganisation mit 100 unterirdischen und 30 oberirdischen Parkplätzen. Später sind dann zur Zonenplanänderung sowie zum Gestaltungsplan 26 Einsprachen eingetroffen. Diese wurden aber vom Gemeinderat allesamt mit 10 zu 3 Stimmen abgewiesen. In den nun geplanten zwei Einstellhallen werden 85 Parkplätze entstehen. Oberirdisch sind 20 Parkplätze geplant.