Schulhauseinweihung
Eine ganz grosse Toblerone für die Schülerinnen und Schüler

Obergerlafingen hat das neue Schulhaus eingeweiht. Seine Form erinnert an die bekannte Schweizer Schokolade.

Patric Schild
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Einweihung Schulhaus Obergerlafingen
28 Bilder
 Aussenaufnahme des renovierten alten Schulhauses mit dem Neubau "Toblerone".
 Der Brunnen vor dem Eingang.
 Aussenaufnahme des Neubaus vom Sportplatz her.
 Die Gäste treffen ein.
 Schulzimmer, Kindergärten und Spezialräume können besichtigt werden.
 Der Andrang ist gross, viele Obergerlafinger und Recherswiler wollen sich ein Bild machen.
 Blick in den Kindergarten.
 Ein Gruppenraum vor den Schulzimmern.
 Handarbeitszimmer im alten Teil.
 Blick in ein Klassenzimmer.
 Schon früh werden Tablets und moderne, elektronische Wandtafeln eingesetzt
 Das Sitzungszimmer, im alten Teil, das auch für den Gemeinderat und Kommissionen zur Verfügung steht.
 Im Dachzimmer des alten Schulhauses wurde ein Gruppenraum und ein Musikraum eingerichtet. Später soll hier die Bibliothek reinkommen.
 Blick in ein Klassenzimmer.
 Bei der Besichtigung trifft man viele Bekannte.
 Die Kinder singen in der voll besetzten Mehrzweckhalle.
 Die Kinder singen in der voll besetzten Mehrzweckhalle.
 Eltern und Verwandte halten das Ganze mit ihren Handys fest.
 Singen mit voller Inbrunst.
 Ein Video fürs Familienarchiv.
 Schräg ist auch schön.
 Wie ging der Text nochmal?
 Frank Rindlisbacher, OK-Präsident.
 Kinder aus verschiedenen Klassen stellen dem Gemeindepräsidenten Beat Muralt einige Fragen zum neuen Schulhaus.
 Dem Publikum in der vollbesetzten Mehrzweckhalle gefällt's.
 Der Gemeindepräsident stellt sich den Fragen der Schülerinnen: 5,8 Millionen habe das Schulhaus gekostet und er habe es aus eigener Tasche bezahlt, meint er augenzwinkernd.

Einweihung Schulhaus Obergerlafingen

Oliver Menge

«Mir si die coolschti Schueu vo aune, üs bringt niemer und nüt uf d’Paume» – mit diesem und weiteren Liedern feierten die Schülerinnen und Schüler in Obergerlafingen ihr neues Schulhaus. Im Dezember 2016 wurde an der Gemeindeversammlung der Baukredit beantragt, der Spatenstich erfolgte im Oktober 2017. Nun fand am Samstag in der vollbesetzten Mehrzweckhalle die Einweihungsfeier statt.

Die Schulhauserweiterung stellte für die kleine Gemeinde einen wahren Kraftakt dar und nicht immer waren die Verantwortlichen einer Meinung. «In der Kommission sind teilweise harte Verhandlungen geführt worden», erklärt Frank Rindlisbacher, Präsident des Organisationskomitees für den Um- und Neubau des Primarschulhauses. Da aber stets das Wohl der Kinder im Vordergrund stand, habe man letztlich jedes Mal irgendwie einen Kompromiss zustande gebracht. 5,85 Mio. Franken muss Obergerlafingen für sein «Toblerone»-Projekt aufwenden. Der Name wurde gewählt, weil das markante Sheddach des Neubaus an die weltweit bekannte Schokoladenmarke erinnert.

Doch was zeichnet das umgestaltete Schulhaus nebst der auffallenden Überdachung aus? Die Antwort dazu lieferten die Kinder gleich selbst. Hervorgehoben wurden etwa die interaktiven Wandtafeln, die schön gestaltete Umgebung oder auch die hellen Schulzimmer. Die Kleinen waren aber nicht nur voll des Lobes für ihre neue Unterrichtstätte. Sie wollten auch wissen, wie das Ganze zustande kam. Und so mussten Beat Muralt (Gemeindepräsident), Urs Loosli (Präsident Spezialkommission Schulraumbau), Yves Baumann (Bauzeit Architekt, Biel) sowie Rolf Caccivio (Gesamtschulleiter) den 3.- bis 6.-Klässlern Red und Antwort stehen. In professioneller Manier fragten die Kinder beispielsweise, wer für die Kosten aufkam. Zu guter Letzt interessierte die Schüler auch, wie die Verantwortlichen zum Endergebnis stehen. Loosli fand dafür die deutlichsten Worte: «Esch isch eifach e geili Hütte».

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