Mit dem Jubiläum «125 Jahre Douglasien im Lohner Wald» startete die Bürgergemeinde Lohn im Januar dieses Jahres ein Vorhaben zur Neupflanzung dieser Baumart.

Der Plan: Auf einer Windwurffläche im «Buechwald» sollen insgesamt 300 Douglasien neu gepflanzt werden.

Die Bürgergemeinde rief Personen dazu auf, ihre ganz persönliche Douglasie auf der vorgesehenen Pflanzfläche spenden. Mit Erfolg, denn zwei Monate nach der Lancierung dieses Forstprojektes sind sämtliche 300 Douglasien-Jungpflanzen gespendet worden. Rund 200 Personen aus Nah und Fern hätten gespendet, teilt die Bürgergemeinde mit. Sogar aus den USA und Deutschland seien Spender dabei. 

Nach der Räumung der Pflanzfläche in diesem Sommer, werden die Spender/-innen aufgefordert diese am 12. November persönlich zu pflanzen. «Damit wird eine einmalige naturverbundene und nachhaltige Investition in die Zukunft des Lohner Waldes getätigt», so die Bürgergemeinde. Zudem werde mit den Neuanpflanzungen dazu beigetragen, dass in den folgenden Jahrzehnten wieder imposante Douglasienbäume im Lohner Wald heranwachsen würden. 

Von Amerika mitgebracht

Die Douglasie hat in Lohn eine lange Geschichte. Vor 125 Jahren kamen die ersten Douglasien in den Lohner Wald. Um 1886 hat der damalige Lohner Förster und Kantonsoberförster Rudolf Stuber Douglasiensamen von Amerika mit nach Lohn gebracht, die Sämlinge aufgezogen und 1891 in den Lohner Wald ausgepflanzt.

Diese sind mittlerweile nicht nur weitherum als Erkennungszeichen von Lohn-Ammannsegg zu sehen, sondern sind aus dem Lohner Wald nicht mehr wegzudenken. Die imposanten Bäume werden seit Jahrzehnten von der Bevölkerung als mittlerweile heimische Baumart mehr als nur geschätzt. (mgt)