Der Chef Hochbau und stellvertretende Stadtbaumeister von Grenchen wird am 1. April 2016 Hans Lüthi ablösen. Dies beschloss der Gemeinderat an seiner Sitzung. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit war auch Bellach Ost ein Thema. «Wir haben beschlossen, einen Gestaltungsplan über das Areal, das der Gemeinderat freigegeben hat, erstellen zu lassen.» Zur weiteren Testplanung Bellach Ost, die das ganze Gebiet Bellach Ost sowie das Langendörfer Trittibachhofareal umfasst, will der Gemeindepräsident nichts berichten. «Das muss zuerst der Langendörfer Gemeinderat erfahren.»

Pförtneranlage verschieben?

Die Zukunft Bellachs wird auch vom Agglomerationsprogramm Solothurn 3. Generation bestimmt. Hierfür läuft in den Gemeinden eine Vernehmlassung. Bellach will nun ein Projekt, das in der 2. Generation noch als B-Massnahme eingestuft wurde, in der 3. Generation zur A-Massnahme erheben. «Wir haben eine konkrete Vorstellung, wie der Pförtner auf der Bielstrasse gestaltet werden kann», so Probst. Bellach möchte diesen in Richtung Westen verschieben.

Die Rede ist von der Lichtsignalanlage eingangs Solothurn. Diese ist gekoppelt mit der Westtangente und dosiert den Verkehr. Der Stau zu Spitzenzeiten reicht bis weit nach Bellach hinein. «Der Stau löst Fluchtverkehr aus und stört die Industriebetriebe. Deren Mitarbeiter und die Lieferanten sind die Leidtragenden.» Die Verschiebung des Pförtners nach Westen soll gleich radikal sein, und zwar an den westlichen Eingang von Bellach. So würde sich der Stau auf das Strassenstück zwischen Bellach und Selzach verschieben, sagt Probst. «In Bellach hätten wir einen flüssigen Verlauf des Verkehrs, der Fluchtverkehr würde massiv reduziert und das Hauptproblem der Industrie wäre gelöst. Für Bellach eine perfekte Lösung.» (uby)