Biberist
Aus einer öden Fläche könnte ein Spiel- und Begegnungsplatz werden

Der Gustav-Eisenmann-Platz im Zentrum von Biberist könnte schon bald ganz anders aussehen. In einer Online-Umfrage äusserten sich 100 Personen darüber, welche Wünsche sie für einen Spiel- und Begenungsplatz haben.

Rahel Meier
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Gustav-Eisenmann-Platz in Biberist
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Heute sieht der Gustav-Eisenmann-Platz eher öde aus.
Heute sieht der Gustav-Eisenmann-Platz eher öde aus.
Heute sieht der Gustav-Eisenmann-Platz eher öde aus - auch bei Sonnenschein.
Heute sieht der Gustav-Eisenmann-Platz eher öde aus - auch bei Sonnenschein.
Heute sieht der Gustav-Eisenmann-Platz eher öde aus - auch bei Sonnenschein.
Heute sieht der Gustav-Eisenmann-Platz eher öde aus - auch bei Sonnenschein.

Gustav-Eisenmann-Platz in Biberist

Rahel Meier und Urs Byland

Schon länger wünscht man sich in Biberist einen Spiel- und Begegnungsplatz, der möglichst zentral liegen sollte. Im Auftrag des Gemeindepräsidenten hat sich die Kinder- und Jugendkommission nun um dieses Thema gekümmert. Wegen des Coronavirus konnte der geplante Workshop im März nicht durchgeführt werden. Dafür haben sich rund 100 Personen in einer Online-Umfrage beteiligt und ihre Gedanken und Ideen ­mitgeteilt.

Der Platz sollte im Zentrum liegen

Wie im «Biberister Kurier» nachzulesen ist, hat sich bei einer Begehung von möglichen Plätzen der Gustav-Eisenmann-Platz direkt neben dem Coop-Kreisel als beste Option für eine mögliche Umsetzung herausgestellt. Auf dem Platz an der Emme stehen heute einige Schatten spendende Bäume, darunter ein paar Sitzbänke, in der Mitte gibt es eine Rasenfläche, sowie einen Kiesplatz. Die Sitzbänke werden mittags häufig genützt, ansonsten hält man sich kaum auf dem eher öden Platz auf.

Bei der Planung wurde die Kinder- und Jugendkommission von der Berner Fachstelle SpielRaum unterstützt. Bereits liegt eine erste Idee für ein Raumkonzept vor. Die Bäume sollen belassen und einbezogen werden. Wegen der stark befahrenen Strasse und auch als Schutz gegen die Emme hin soll der Platz eingezäunt werden. Der Zaun soll durch einen Schutzwall und Sträucher verdeckt werden. In der Mitte des Platzes könnte ein Bewegungsbereich mit Spielgeräten entstehen. Das Gelände würde modelliert und beispielsweise Holzstämme zum Klettern hingelegt oder Hügel zum Herunterrutschen aufgeschüttet werden. Bei der Wahl der Spielgeräte soll darauf geachtet werden, dass diese von mehreren Kindern gleichzeitig benützt werden können, um die Interaktion zwischen den Kindern zu fördern. Konkret wird beispielsweise von einer breiten Vogelnestschaukel gesprochen. Als Herzstück stellen sich die Planer aber ein interaktives Wasserspiel vor. Daneben würde ein Sand-Wasser-Bereich erstellt, in dem sich die Kinder ebenfalls kreativ betätigen könnten.

Sommerbeiz für die Erwachsenen

Der Platz soll aber als Begegnungsplatz für Jung und Alt genützt werden. Deshalb wird vorgeschlagen eine «Buvette» – einen kleinen Pavillon mit Barbetrieb aufzustellen. Mit einigen Tischen und Stühlen könnten sich dort die Erwachsenen aufhalten und mit anderen etwas trinken. Laut «Biberister Kurier» gibt es bereits Restaurateure, die eine solche Sommerbeiz betreiben würden. Zurzeit werden Raumkonzept und Grobkostenrechnung erarbeitet. Diese gehen dann in den Gemeinderat, der über die Erstellung des Platzes entscheidet. Das letzte Wort dürfte dann die Gemeindeversammlung haben. Bei einem Ja sollen auch Stiftungen, Fonds und Firmen als Sponsoren angefragt werden. Freiwillige könnten zudem bei der Umsetzung helfen.