Azeiger-Förderpreis
20 Eingaben wurden dieses Jahr juriert

Die diesjährigen Azeiger-Förderpreise für junge Kunstschaffende werden an der Kulturnacht ausgestellt.

Fränzi Zwahlen-Saner
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Die Azeiger-Jury tagt: (v. l.) Andreas Berger, Alain Gantenbein, Oskar Fluri, Thomas Häring, Jürg Nägeli, Franco Supino, Maria Wüthrich, Gabriela Affolter und Madeleine Steiner. Es fehlen: Andreas Reize, Anja Gysin und Fränzi Zwahlen-Saner.

Die Azeiger-Jury tagt: (v. l.) Andreas Berger, Alain Gantenbein, Oskar Fluri, Thomas Häring, Jürg Nägeli, Franco Supino, Maria Wüthrich, Gabriela Affolter und Madeleine Steiner. Es fehlen: Andreas Reize, Anja Gysin und Fränzi Zwahlen-Saner.

frb

Vor wenigen Tagen traf sich die 12-köpfige Jury des Azeiger-Förderpreises, um aus den eingereichten Arbeiten und Projekten die Preisträger zu ermitteln, die alle zwei Jahre bestimmt werden. Insgesamt wurden 20 verschiedene Arbeitern junger Kunstschaffenden aus den Altersgruppen 16 bis 26 Jahre aus dem Bereichen bildende Kunst und Fotografie, Film, Pop-, Rap- und Jazzmusik, Klassik, Schauspiel und Literatur eingereicht.

Das sind die Mitglieder der Jury

Bildende Kunst/Ausstellung: Gabriela Affolter und Oskar Fluri; Rock/Pop/Jazz/Rap: Jürg Nägeli; Klassik: Andreas Reize ; Literatur: Franco Supino; Tanz: Anja Gysin; Film: Alain Gantenbein; Schauspiel: Andreas Berger. Vertreter AZ Medien Thomas Häring und Fränzi Zwahlen-Saner; Vertreterinnen Anzeigerverband: Madeleine Steiner und Maria Wüthrich. (frb)

Somit reichten fast doppelt so viele Kunstschaffende als bei der vergangenen Ausgabe eine künstlerische Arbeit oder ein Projekt ein. Man habe gezielt auch Absolventen der Kunst- oder Musikhochschulen angesprochen und über 2000 Mitmach-Karten verteilt, erklärte Maria Wüthrich, Jurymitglied und Vertreterin des Anzeigerverbandes.

Alle Dossiers wurden den Jurymitgliedern vor der gemeinsamen Besprechung zur vorherigen Begutachtung abgegeben. Vergangene Woche trafen sich die 12 Jury-Mitglieder an zwei vierstündigen, arbeitsintensiven Sitzungen, um das Material noch einmal gemeinsam zu begutachten und abschliessend zu bewerten. Das Niveau aller eingereichten Projekte wurde gesamthaft als sehr hoch und ansprechend bewertet, waren sich die Jury-Mitglieder einig.

Entsprechend intensiv wurde diskutiert, um allen gerecht zu werden und die richtige Wahl zu treffen. Als positiv beurteilt wurden Projekte, welche auf ein grosses künstlerisches Potenzial des Kunstschaffenden hinwiesen und welche formal überzeugten. Ebenso hatte Einfluss, wie die jungen Kunstschaffenden ihre künstlerischen Ziele und Ambitionen in einem kurzen Text beschrieben und erklärten.

Ausstellung an der Kulturnacht

Die Preisträger sind nun gefunden. Alle Teilnehmenden werden in den nächsten Tagen erfahren, ob sie einen Preis bekommen haben oder nicht. Diejenigen, die diesmal nicht zu den Gewinnern zählen, können 2019 wieder ein Projekt eingeben, vorausgesetzt, sie fallen altersbedingt nicht aus den Vorgaben.

Als gesamthafte Preissumme stellen die Initiatoren 20'000 Franken zur Verfügung. Alle Eingaben werden anlässlich der Preisverleihung an der sogenannten Kulturnacht am 17. August auf dem Schlösschen Vorder Bleichenberg Biberist in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.

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