Solothurner Filmtage

Vier Schauspieler erhalten den «Prix Swissperform – Schauspielpreis» 2020

Stefan Kurt, Lorena Handschin, Manuela Biedermann und Roland Vouilloz (v.l.n.r) erhalten den Prix Swissperform – Schauspiel.

Stefan Kurt, Lorena Handschin, Manuela Biedermann und Roland Vouilloz (v.l.n.r) erhalten den Prix Swissperform – Schauspiel.

Am Sonntag, 26. Januar wird der «Prix Swissperform – Schauspiel» verliehen. Lorena Handschin, Roland Vouilloz, Stefan Kurt und Manuela Biedermann dürfen einen 10'000 Franken dotierten Preis entgegen nehmen.

Im Rahmen der 55. Solothurner Filmtage wird am Sonntag, 26. Januar der «Prix Swissperform – Schauspielpreis» verliehen. Lorena Handschin und Roland Vouilloz werden die Auszeichnung für ihre Hauptrollen in den Serien «Nr. 47» und «Helvetica» entgegen nehmen. Stefan Kurt erhält den Spezialpreis der Jury für den Fernsehfilm «Aus dem Schatten – eine Zeit der Hoffnung». Als beste Nebendarstellerin wird Manuela Biedermann in «Wilder» ausgezeichnet.

Lorena Handschin – beste Hauptdarstellerin

Lorena Handschin erhält die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin für ihre Interpretation der Sophie in der vierten Staffel von «Nr. 47».

Lorena Handschin wird 1996 in Basel geboren. Bevor sie von 2015 bis 2019 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart Schauspiel studiert, sammelt sie am Jungen Theater Basel erste Bühnenerfahrungen. Lorena Handschin ist Studien- und Förderpreisträgerin des Migros-Kulturprozent und gehört seit der Spielzeit 2019/20 zum festen Ensemble des Deutschen Theater Berlin. Seit 2018 gehört sie zudem zum Ensemble von «Nr. 47» des Schweizer Radio und Fernsehens SRF. Im Zentrum der Webserie, die Nachwuchstalenten ein Sprungbrett bieten soll, stehen die Alltagsprobleme von jungen Erwachsenen. Die vierte und letzte Staffel der Webserie über die Bewohnerinnen und Bewohner eines Wohnblocks in Bern ist in Solothurn am Sonntag, 26. Januar integral als Vorpremiere zu sehen.

Roland Vouilloz – bester Hauptdarsteller

Roland Vouilloz wird als bester Hauptdarsteller für seine Rolle des Anti-Terror-Polizisten in «Helvetica» ausgezeichnet.

Roland Vouilloz wird 1964 in Martigny geboren. Ab 1988 absolviert er in Genf eine Ausbildung an der École Supérieure d’Art dramatique. Er wechselt in der Folge zwischen Theater, Film und Fernsehen ab und ist so als Schauspieler, Regisseur und Musiker tätig. Auf der Leinwand ist er in Filmen von Françis Reusser, Silvio Soldini, Greg Zglinski, Jean Blaise-Junod, Léo Maillard, Romain Graf und François-Christophe Marzal zu sehen. Im Jahr 2011 erhält er seinen ersten PRIX SWISSPERFORM für seine Rolle als Kehrichtmann Oscar Moreau in der Serie «Crom» von Bruno Deville. Die ersten drei Episoden der RTS-Serie «Helvetica» werden an den Solothurner Filmtagen am Sonntag, 26. Januar mit deutschen Untertiteln zu sehen sein. An den 55. Solothurner Filmtagen ist Roland Vouilloz nicht nur in «Helvetica» zu sehen, sondern auch in der Filmkomödie «Tambour battant» von François-Christophe Marzal, die für den PRIX DU PUBLIC nominiert ist.

Stefan Kurt – Spezialpris

Stefan Kurt überzeugte die Jury als charismatischer jedoch manipulativer Professor Sennhauser in «Aus dem Schatten – eine Zeit der Hoffnung» von Marcel Gisler. Er wird für seine Darstellung mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer studiert Stefan Kurt am Konservatorium für Musik und Theater Bern. Seine Theaterengagements führen ihn von Hamburg über Zürich und Salzburg nach Berlin, von Jürgen Flimm über Christoph Marthaler zu Robert Wilson. Daran schliessen sich eine umfangreiche Film- und Fernseharbeit in Deutschland und in der Schweiz sowie Lesungen und Hörbuchproduktionen an. Seit 2006 tritt Stefan Kurt auch als bildender Künstler in Erscheinung. Die 55. Solothurner Filmtage zeigen den Spielfilm «Aus dem Schatten – eine Zeit der Hoffnung» zu Ehren von Stefan Kurt am Sonntag, 26. Januar. Stefan Kurt ist in Solothurn zudem im Spielfilm «Jagdzeit» von Sabine Boss zu sehen, der für den «Prix de Soleure» nominiert ist.

Manuel Biedermann – beste weibliche Nebendarstellerin

Beste weibliche Nebendarstellerin ist Manuela Biedermann als Dorfpolizistin in der Fernsehserie «Wilder». Manuela Biedermann wird 1965 in Biel geboren. Nach dem Wirtschaftsgymnasium studiert sie drei Jahre am Dramatischen Studio Burgdorf unter der Leitung von Eva Klar-Kerble und arbeitet am Theater am Turm Frankfurt sowie an den Stadttheatern St. Gallen, Bern und Luzern. Sie wechselt dann zum Film und Fernsehen, mit Rollen in «Beck&Bondi», «Sarah joue un loup garou», «Das schaffen wir schon», «Die Einzigen» oder «Walking to Paris». Die 2. Staffel der Fernsehserie «Wilder» wird zur Zeit auf SRF ausgestrahlt. Zwei Episoden dieser Staffel sind an den Solothurner Filmtagen am Sonntag, 26. Januar als Vorpremiere zu sehen.

Die feierliche Preisverleihung des «Prix Swissperform – Schauspielpreis» findet am Sonntag, 26. Januar 2020 um 17:15 Uhr in der Reithalle statt, moderiert von der Schauspielerin Charlotte Heinimann. Im Anschluss wird «Aus dem Schatten – eine Zeit der Hoffnung» von Marcel Gisler gezeigt. (mgt)

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