Solothurner Wetter-Ticker
Bald sind Herbstferien: Wann hört es auf zu regnen?

Das Solothurner Wetter steht im Zeichen des Herbstes: Viele Wolken, Nebel und Regen. Diese Woche kommt noch Kälte und Wind hinzu. Was heisst das für die Herbstferien, die nächste Woche beginnen?

Online-Redaktion
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Bald sind Herbstferien: Aber wann hört denn dieser Regen endlich auf?

Der Herbst hat den Jurasüdfuss fest im Griff: Nebelschwaden, grauer Himmel, viel Regen, dazu kühle Temperaturen. Heute Mittwoch regnet es fast ohne Unterbruch. In der Region Solothurn werden bis zu 50 Millimeter erwartet.

Auch morgen Donnerstag und am Freitag geht es in diesem Stil weiter. Die Schneefallgrenze liegt unter 2000 Meter, die Temperaturen erreichen in Solothurn und Olten nur gerade 12-13 Grad.

Dazu weht ein mässiger Westwind mit Böen bis 60 km/h, besonders auf den Jurahöhen. In den Bergen ist es eher noch kälter, noch nässer, noch windiger.

Hudelwetter zum Herbstferien-Start: Bleibt es so?

Ausgerechnet jetzt beginnen im Kanton Solothurn die Herbstferien. Nach Wanderwetter sieht es jedoch nicht wirklich aus. Doch: «Das Hudelwetter hat bald ein Ende», macht SRF Meteo Hoffnung. Denn ab Montag erreicht ein Hochdruckgebiet die Schweiz. Das bedeutet: trockenere und wärmere Luft.

Nachdem das Wochenende noch wolkig und teils verregnet ist, zeigt sich die Sonne ab Montag häufiger, die Temperaturen steigen. Vor allem ab Dienstag und Mittwoch erwartet SRF Meteo «perfektes Wanderwetter»: es ist meist trocken und sonnig – zumindest in den Bergen. Im Flachland liegen vormittags Nebel und Hochnebelfelder.

Am Montag kommt die Sonne wieder, auch in die Region Solothurn.

Am Montag kommt die Sonne wieder, auch in die Region Solothurn.

SRF Meteo

Jetzt wirds kühl

Die Woche ist dominiert von Regenfällen: Wolken hängen am Himmel und immer wieder ergiessen sich daraus Schauer auf den Solothurner Boden. Heute Mittwoch ziehen nach 19 Uhr kräftige Gewitter von Westen her über die Region. Mit der Folge, dass auch die Temperaturen deutlich runter kommen. Von 23 Grad am Mittwoch auf noch 13 Grad am Samstag. 

Die Schneefallgrenze sinkt am Freitag bereits auf 2000, am Samstag gar auf 1500 bis 1800 Meter. Gemäss Meteonews sind in den Alpen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Die Zeit von T-Shirts und Sommerpneu ist also bald vorbei.

Regenwetter in den Gassen Solothurns.

Regenwetter in den Gassen Solothurns.

Hanspeter Bärtschi 

Immerhin wird es ab Sonntag trocken. Dennoch verdecken Wolkenfelder auch nächste Woche die Sonne grösstenteils, die Temperaturen pendeln zwischen 16 und 17 Grad.

Solothurner Wetter blieb auch im August unterkühlt

Der Wetter-Rückblick des Monats August zeigt: Trotz wenig Regen war der Solothurner Sommer kühl.

Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton Solothurn aufgehoben

Im Kanton Solothurn ist es ab sofort wieder erlaubt, im Wald, in Waldesnähe sowie an Fluss- und Seeufern Feuer zu machen. Ebenfalls wieder gestattet ist das Abrennen von Feuerwerken. Wie die Kapo Solothurn am Freitag mitteilt, hat der Kommandant der Kantonspolizei nach einer Lagebeurteilung das Feuer- und Feuerwerksverbot, das seit dem 20. Juli gegolten hatte, aufgehoben.

Der Grund dafür ist, dass der Kanton die Waldbrandgefahr herabgestuft hat: Gemäss der neusten Beurteilung durch die entsprechenden Fachstellen sei die Waldbrandgefahr auf die Gefahrenstufe «erheblich» gesunken, heisst es weiter. Trotzdem ist die Bevölkerung nach wie vor gebeten, «im Umgang mit Feuer nach wie vor grosse Vorsicht walten zu lassen». (mgt)

Trotz Regen: Die Waldbrandgefahr bleibt weiterhin gross

Der Solothurner Wald ist trocken, es besteht grosse Waldbrandgefahr.

Der Solothurner Wald ist trocken, es besteht grosse Waldbrandgefahr.

Hanspeter Bärtschi

Die Gefahr von Waldbränden bleibt im Kanton Solothurn nach wie vor hoch. Der Kanton behält die Waldbrandstufe 4 «gross» bei, wie er am Freitag mitteilt. Die Gefahr sei nicht gebannt, eine Entspannung der Lage nicht in Sicht.

«Weiterhin ist für Waldnutzerinnen und Waldnutzer Sorgfalt geboten.»

Konkret ist im Kanton Solothurn weiterhin verboten,

  • im Wald, in Waldesnähe oder an Ufern von Gewässern Feuer zu entfachen
  • Auch das Feuerwerksverbot bleibt bestehen
  • Es wird empfohlen, bei Wind generell aufs Feuermachen zu verzichten

Zwar vermindern die kürzeren Tage und der nun häufigere Morgentau die Brandgefahr, so der Kanton weiter. «Auf der anderen Seite fällt aufgrund der ausgeprägten Hitzezeit bereits jetzt das erste Laub, das sich als Brandgut ansammelt.» 

Unter der Telefonnummer 062 311 94 62 betreibt die Katastrophenvorsorge des Kantons Solothurn eine Hotline für Fragen und Anliegen zum Thema Waldbrand. Ab diesen Montag wird diese Hotline lediglich noch zu Bürozeiten erreichbar sein: von Montag bis Freitag, von 8 bis 17 Uhr.

Verregnetes Wochenende, Besserung in der neuen Woche

Der Freitag fiel im Solothurnischen buchstäblich ins Wasser. Kräftige Regenschauer zogen über die Region, die in den letzten Wochen mit Sonnenschein verwöhnt worden war. Wir können's verkraften und gönnen der Natur den bitter nötigen Durstlöscher.

Von den Hochwasserwarnungen, welche der Bund für Gebiete in der Zentral- und Ostschweiz ausgesprochen hat («erhebliche Regengefahr»), bleibt der Kanton Solothurn allerdings verschont. Trotzdem: Auch hier fallen wohl grosse Mengen Regen.

Gefahrenkarte des Bundes. (Stand: 19.08.2022, 10:30 Uhr)

Gefahrenkarte des Bundes. (Stand: 19.08.2022, 10:30 Uhr)

naturgefahren.ch

Und zwar nicht nur am Freitag, sondern auch am ersten Wochenendtag: Am Samstag geht das Wetter unbeständig weiter, es ist meist stark bewölkt und immer wieder mit gewittrigen Regengüssen zu rechnen. Die Temperatur liegt ähnlich wie am Freitag bei 23 Grad.

Nächste Woche Sonnenschein und steigende Temperaturen

Ab Sonntag dreht es dann: Die Wolken verziehen sich und die Sonne übernimmt wieder das Zepter. Bis Mitte der kommenden Woche herrscht Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen gegen 30 Grad.

Die Wetteraussichten für die Region Solothurn bis Mittwoch, 24. August.

Die Wetteraussichten für die Region Solothurn bis Mittwoch, 24. August.

SRF Meteo

Die letzte Ferien-Woche bietet bestes Sommerwetter, dann wird's kühl

Badespass auf dem Sprungturm in der Badi Solothurn.

Badespass auf dem Sprungturm in der Badi Solothurn.

Michel Lüthi

Am kommenden Dienstag, 16. August heisst es für die Solothurner Schülerschaft wieder: antraben. Doch die letzte Ferienwoche können sie in vollen Zügen geniessen. Denn bis Sonntag herrscht in der Region Solothurn bestes Sommerwetter.

Von heute Montag bis Freitag herrschen Temperaturen um die 29 Grad. Dazu scheint die Sonne, es gibt praktisch keine Wolken. Regen ist keiner in Sicht, die Bise weht sanft. Diese sorgt dafür, dass die Nächte angenehm kühl bleiben (Tiefstwerte bei 13-14 Grad).

Sonne, Sonne, Sonne: die Aussichten für Solothurn.

Sonne, Sonne, Sonne: die Aussichten für Solothurn.

SRF Meteo

Am Freitagnachmittag sind einige Wolkenfelder möglich, es bleibt dennoch weiter trocken. Samstag und Sonntag verschwinden die Wolken wieder bei 30 beziehungsweise 31 Grad.

Temperatur fällt auf 21 Grad

Erst am Montag setzen Gewitter ein, pünktlich auf den Schulstart. Am Dienstag steigt das Thermometer nochmals auf heisse 33 Grad. Allerdings ziehen weitere Gewitter über das Solothurnische. Die Folge: Am Mittwoch fällt die Temperatur deutlich: die Meteorologen von Meteonews erwarten kühle 21 Grad.

Badi-Wetter erster Güte: der Solothurner Juli war aussergewöhnlich warm

Das Solothurner Wetter war im Juli zu warm und es fehlte an Regen. Es war aber nicht so heiss wie im Rekordjuli 2003, wie die Analyse zeigt:

Bellach: Bevölkerung soll Wasser sparen

Die Wasserversorgung von Bellach leidet stark unter der Trockenheit. Die Verantwortlichen ziehen die Bremse an und warnen vor einem möglichen Notstand. Vorderhand bleibt es bei Verzichtsempfehlungen.

Hitzewelle Region Solothurn: Mittwoch 34, heute 35 Grad?

Die Sonne meint es in den nächsten Tagen gut mit dem Kanton Solothurn. Für heute Donnerstag erwarten die Wetter-Experten von Meteonews bis 35 Grad Celsius. 

Am Freitag geht das Thermometer auf 34 Grad zurück – dann «chlöpft» es allerdings, wenn sich die angestaute Hitze in Gewittern entlädt und sich über der Region ergiesst.

Das Wetter in der Region Solothurn bis Montag, 8. August 2022.

Das Wetter in der Region Solothurn bis Montag, 8. August 2022.

Meteonews

Der Bund warnte bereits am Dienstag vor einer «markanten Hitzewelle». Die Gefahrenstufe 3 von 4 streift auch den Kanton Solothurn.

Polizei lobt die Solothurner Bevölkerung: Kaum Zwischenfälle am 1. August

Kein Feuerwerk und absolutes Feuerverbot am 1. August? Für viele mag das kantonale Feuerverbot schmerzhaft gewesen sein. Doch am Tag nach den Feierlichkeiten ist klar: Die Solothurnerinnen und Solothurner hielten sich an die Vorgabe der Behörden.

Lediglich eine einzige Meldung über das Abbrennen eines Feuerwerkskörpers sei bei der Kantonspolizei Solothurn eingegangen, sagt Sprecher Bruno Gribi. «Die Kantonspolizei kann der Solothurner Bevölkerung wirklich ein riesengrosses Kompliment aussprechen: Der 1. August wurde absolut friedlich und ohne uns bekannte Zwischenfälle gefeiert.»

In Günsberg wurde ein 1.-August-Bergfeuer aufgeschichtet, welches wegen dem kantonalen Feuerverbot aber nicht entzündet wird.

In Günsberg wurde ein 1.-August-Bergfeuer aufgeschichtet, welches wegen dem kantonalen Feuerverbot aber nicht entzündet wird.

José R. Martinez 

Besonders erfreulich: Auch das Feuer- und Feuerwerksverbot sei eingehalten worden, mit ganz wenigen Ausnahmen. «Es war schön zu sehen, dass die Bevölkerung den Ernst der Lage erkannt und verantwortungsbewusst gehandelt hat», so Kapo-Sprecher Gribi. Die Gefahr für Waldbrände sei weiterhin gross.

«Wir möchten an dieser Stelle auch einmal Merci sagen, für das Verantwortungsbewusstsein der Solothurner Bürgerinnen und Bürger.»

Bruno Gribi, Sprecher Kantonspolizei Solothurn, freut sich, dass die Solothurner Bevölkerung das Feuerverbot am 1. August respektiert hat.

zvg

Feuer in Waldesnähe: Feuerwehr musste nach Herbetswil ausrücken

Die ganz wenigen Ausnahmen beziehen sich indes auf einen Vorfall im Thal am Abend des 1. Augusts. In Herbetswil hatte eine Privatperson in der Nähe des Waldes ein Feuer gemacht. Die Meldung führte zu einem Aufgebot der Feuerwehr Mittelthal, so Kapo-Sprecher Gribi.

«Das Feuer wurde auf Anweisung der Feuerwehr durch den Verursacher gelöscht.» Schaden sei daher keiner entstanden. Die Polizei hat gegen den Verursacher eine Ordnungsbusse ausgestellt.

Waldbrandgefahr weiterhin gross

Die Brandgefahr bleibt allerdings weiterhin gross im Kanton Solothurn, gibt Gribi zu bedenken. «Aufgrund der Wetterprognosen muss man davon ausgehen, dass sich diese Lage bis mindestens Ende Woche nochmals zuspitzen dürfte.» Umso wichtiger, dass das Feuer- und Feuerwerksverbot auch weiterhin eingehalten werde.

Wieder heiss und sonnig: Am Donnerstag gibt's 35 Grad

Wettertechnisch verwöhnt uns der Solothurner Sommer: Diese Woche geht es hochsommerlich weiter. Heute Dienstag erwartet uns viel Sonnenschein und nur ein paar vorüberziehende Schleierwolken, am Jura entlang bilden sich im Lauf des Tages einige harmlose Quellwolken. Die Temperaturen erreichen 27 bis 31 Grad, es weht eine schwache Bise.

Morgen Mittwoch geht es im gleichen Stil weiter. Das Thermometer klettert auf 33 Grad. Gemäss Meteonews scheint die Sonne fast 15 Stunden vom wolkenlosen Himmel auf die Region nieder - um 6.10 Uhr geht sie auf und um 21 Uhr versinkt sie hinter dem Jura wieder.

Abkühlung und Regen am Wochenende

Entsprechend heizt sich die Luft auf: am Donnerstag erwarten die Meteorologinnen 35 Grad. Tagsüber gibt es einige Schleier- und Quellwolken, Gewitter gibt es (noch) keine. Um Mitternacht beträgt die Temperatur noch immer 25 Grad.

Am Freitag und Samstag dann entlädt sich die aufgeladene Atmosphäre, es gibt verbreitet Gewitter und Regen. Die Temperaturen sinken am Freitag auf 33 und am Samstag auf 28 Grad. Der Sonntag verspricht dann wieder trocken zu sein.

Zuerst viel Sonne, dann Gewitter und Abkühlung: die Aussichten für die Region Solothurn.

Zuerst viel Sonne, dann Gewitter und Abkühlung: die Aussichten für die Region Solothurn.

Meteonews

Bald kommt die Hitze zurück

Von Tropennächten blieben wir jüngst verschont, die Temperaturen blieben unter der 30-Grad-Marke. Doch damit ist bald Schluss: Nächste Woche rollt eine weitere Hitzewelle an. 

Bereits am Nationalfeiertag werden die 30 Grad geknackt. Trotz Feuerverbot wird es also heiss am 1. August.

SRF Meteo

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag erwartet die Region Solothurn dann wieder Temperaturen weit über 30 Grad. Am Mittwoch und Donnerstag prognostiziert Meteonews 35 Grad. Grund ist heisse Luft, die aus Spanien Richtung Schweiz zieht. Für das Wochenende klettert das Thermometer noch nicht so hoch.

Regen gibt es nicht, die angespannte Waldbrandgefahr dürfte sich daher bis auf weiteres nicht entspannen.

Erst Schweiss-, dann Regentropfen

Das heisse Wetter zieht sich fort. Heute Montag erwartet die Region Solothurn 34 Grad und viele Sonnenstunden. Im Laufe des Tages strömt allerdings feuchtere Luft an den Jura. Es bilden sich Quellwolken und das Gewitterrisiko steigt. Gegen Abend sind dann einzelne Schauer und Gewitter möglich.

Die Wetter-Aussichten für die Region Solothurn bis Freitag, 29. Juli 2022.

Die Wetter-Aussichten für die Region Solothurn bis Freitag, 29. Juli 2022.

SRF Meteo

Am Dienstag geht es freundlich weiter, allerdings mit mehr Wolken, am Vormittag sind einzelne Regengüsse möglich. Dies hat Konsequenzen: die Temperatur erreicht noch 27 Grad. Immerhin bleibt es trocken. Ähnlich der Mittwoch, bevor es am Donnerstag wieder heisser wird: 30 Grad. 

Am Freitag werden Gewitter und Schauer erwartet, die Temperaturen fallen wieder. Am Wochenende dann wieder trocken.

Regenintermezzo in der Nacht – warm und sonnig während des Tages

Die Region Solothurn hat eine schwülwarme Nacht hinter sich. Obwohl das Intermezzo aus Gewitter und Regenschauer am Mittwochabend eine Abkühlung brachte, sanken die Temperaturen über Nacht kaum unter 19 Grad. Am Donnerstag zeigt sich bald wieder das gewohnte Bild: Die Bewölkung löst sich im Verlauf des Tages auf und es wird sommerlich heiss, die Temperaturen erreichen am Nachmittag knapp 30 Grad.

Solothurner Fischer appellieren an die Bevölkerung

Quer durch den Kanton leiden die Fische unter den hohen Temperaturen. Jetzt ruft der Fischereiverband dazu auf, die Emme, die Dünnern und die alte Aare zum Baden zu meiden. Auch Hunde sollten dort nicht mehr ins Wasser.

Die Aare ist so warm wie noch nie

Die anhaltende Hitze und der tiefe Pegelstand verschaffen der Aare einen neuen Temperaturrekord: Wie die «Berner Zeitung» berichtet, knackte die Aaretemperatur heute Mittwoch kurz nach 14.30 Uhr mit 23,84 Grad Celsius den bisherigen Allzeitrekord und erreicht den höchsten je registrierten Wert seit Messbeginn an der Station Schönau im Jahr 1970. Sie übertrifft somit den bisherigen Rekord vom 6. August 2018, als 23,83 Grad Celsius gemessen wurden.

In Olten misst die Aareguru-App am Mittwochnachmittag 22,4 Grad, «Spaghettiwasser». Das Wasser dürfte in den nächsten zwei Stunden sogar noch wärmer werden.

Grundsätzliches Feuerwerksverbot im Kanton Solothurn – auch am 1. August

Aufgrund fehlender Niederschläge herrscht derzeit im Kanton Solothurn akute Trockenheit. Deshalb verhängt der Kanton ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe sowie an Fluss- und Seeufern.

Darüber hinaus wird Feuerwerk auf dem gesamten Kantonsgebiet grundsätzlich verboten, wie die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch mitteilt. Die Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Das Feuerwerksverbot hat auch am 1. August (Nationalfeiertag) Gültigkeit.

Bleierne Hitze in der Region Solothurn: Hier war es am heissesten

Der Peak der Hitzewelle rollte heute Dienstag über den Kanton Solothurn. Wer draussen unterwegs war erfuhr es am eigenen Leib: Die Hitze war tatsächlich drückend. Wer konnte kühlte sich in der Aare (Temperatur heute: 22,6 Grad), so wie diese beiden Oltnerinnen:

Heiss wurde ist in Olten definitiv, das Thermometer erreichte gemäss Meteoschweiz um 17 Uhr den Spitzenwert von 34,3 Grad. Auch in Solothurn (34,4 °C), Balsthal (33,6 °C), Niedergösgen (34,5 °C) Bolken (33,8 °C) und Grenchen (33,9 °C) wurden ähnliche Werte registriert. Den Rekord verzeichnete jedoch erneut Dornach mit 35,9 Grad.

Der Bund warnt weiterhin – bis zum Freitag – vor erheblicher Hitzegefahr. Auch in der Nacht kühlt die Luft nun nicht mehr genügend ab und die Luft bleibt trocken, weshalb der Kanton Solothurn heute die Waldbrand-Gefahrenstufe auf «gross» erhöhte.

Eine der wenigen Möglichkeiten, der Hitze zu entfliehen: Ab ins Wasser.

Eine der wenigen Möglichkeiten, der Hitze zu entfliehen: Ab ins Wasser.

Hanspeter Bärtschi 

Ab Mittwoch steigt das Gewitterrisiko

Nun ist der Peak überschritten: Für morgen Mittwoch werden für die Region noch 32 Grad erwartet. Zudem sind Gewitter möglich, vereinzelt bereits am Vormittag. Das Risiko für Schauer nimmt am Nachmittag weiter zu. Die Gewitter haben Unwetterpotenzial, schreibt Meteonews.

Donnerstag gehen die Temperaturen nochmals etwas zurück, die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag jedoch ebenso. Am Freitag steigt das Thermometer erneut auf 34 Grad. Das Wochenende verspricht recht sonnig zu werden bei Temperaturen über 30 Grad.

So erlebte das Niederamt den heutigen Hitzetag:

Grosse Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn

Die Gefahr für Waldbrände wurde am Dienstag von den Solothurner Behörden erhöht. Wie die Nachbarkantone Baselland und Bern schätzt nun der Kanton Solothurn die Waldbrandgefahr als gross ein. Stufe 4 von 5 bedeutet, nur noch mit gebotener Vorsicht und in mindestens 200 Metern Abstand von einem Wald auf signalisierten Feuerstellen mit betoniertem Untergrund Feuer entfacht werden darf.

Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn:  Es gilt Gefahrenstufe 4 «gross».

Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn:  Es gilt Gefahrenstufe 4 «gross».

Kanton Solothurn

Bei Wind ist gänzlich auf Feuer zu verzichten. Das teilt der Kanton Solothurn nach einer ausserordentlichen Lagebeurteilung mit. Und: Zigaretten und Raucherwaren dürfen auf keinen Fall im Freien entsorgt werden. «Brennende Streichhölzer oder Funkenflug verursachen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Brand», so der Kanton.

Feuer breiten sich aufgrund der starken Trockenheit sehr schnell aus. Und wegen den weiter hohen Temperaturen könne sich die Luftfeuchtigkeit in der Nacht nicht erholen. Die Streuschicht auf dem Boden sei dürr, die Bodenvegetation verliere zunehmend an Feuchtigkeit.

«Die Bodenschichten sind trocken und stellen zusätzliches Brandgut dar. Feuer können im Boden weiterschwelen.»

Bereits Temperaturen von über 32 Grad

Der vorausgesagte Hitzetag entwickelt sich im Kanton Solothurn wie angenommen: An der Messstation in Grenchen wurden um 12.30 Uhr 28,6 Grad gemessen, in Gösgen 29 Grad und im nördlichen Kantonsteil bereits 32,4 Grad (Messstation Binningen). Gemäss MeteoSchweiz sind im Kanton im Verlauf des Tages noch Höchstwerte von über 35 Grad zu erwarten.

Abkühlung versprechen die zahlreichen Badis im Kanton Solothurn. Eine Übersicht mit hilfreichen Infos sowie einer Karte finden Sie hier:

Erste Gemeinden stellen Brunnen ab und appellieren, Wasser zu sparen

Wegen Wasserknappheit hat sich die Gemeinde Dornach dazu entschieden, die öffentlichen Brunnen ab 18. Juli 2022 nicht mehr mit Wasser zu bedienen. Die Quellwasser-Brunnen seien weiterhin in Betrieb. Die Gemeinde appelliert zudem an die Bevölkerung, mit dem Wasser sparsam umzugehen, die Autos nur wenn nötig zu waschen und die Gärten nur so viel wie notwendig zu giessen.

In Erlinsbach führen die Brunnen bereits seit letzter Woche kein Wasser mehr. Wie die Gemeinde auf ihrer Webseite schreibt, wurden ab Dienstag, 12. Juli 2022, alle Brunnen, welche am Trinkwasser angeschlossen sind, vorübergehend abgestellt. Die Begründung: «Da die Trinkwasser-Vorräte stetig sinken und kein Regen in Sicht ist, ist es wichtig sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.»  

Ab Mittwoch will der Kanton die Wasserentnahme aus der Dünnern und dem Mittelgäubach einschränken.

Das sind die heissesten Stellen in Olten:

Jetzt kommt die grosse Hitze

Der Wochenstart in der Region Solothurn fiel bei Temperaturen um die 12 bis 14 Grad noch angenehm kühl aus. Doch nachdem es schon in der vergangenen Woche heiss wurde, klettern die Temperaturen in dieser Woche munter weiter in die Höhe.

Heute Montag wurden folgende Temperaturen gemessen: 

  • Messstation Welschenrohr: 31,8 Grad
  • Messstation Gerlafingen: 32,9 Grad
  • Messstation Zuchwil: 33,2 Grad 
  • Messstation Bolken: 33,3 Grad
  • Messstation Hubersdorf: 34,1 Grad
  • Messstation Wangen an der Aare: 34,2 Grad
  • Messstation Balmberg: 28,9 Grad
  • Temperatur Aare: 22,1 Grad

Dienstag: Bund warnt vor «markanter Hitzewelle» im Mittelland

Doch damit ist der Peak noch nicht erreicht. Dieser kommt voraussichtlich morgen Dienstag: lokal werden bis zu 37 Grad angekündigt.

Auch die Nächte kühlen merklich weniger ab, die Temperaturen gehen nur noch auf 16 bis 18 Grad zurück.

Im Kanton Solothurn bleibt es bis am 23. Juli sonnig und heiss.

Im Kanton Solothurn bleibt es bis am 23. Juli sonnig und heiss.

Screenshot SRF Meteo

Grosse Regenmengen sind keine in Sicht, einzig in der Nacht auf Donnerstag werden vereinzelt Gewitter prognostiziert. Am Wochenende dürfte es heiss und sonnig bleiben.

Waldbrandgefahr: Im ganzen Kanton Solothurn gilt Gefahrenstufe 3 «erheblich»

Bereits brennende Streichhölzer oder Funkenflug können einen Brand verursachen, wie der Kanton Solothurn auf seiner Website schreibt. Feuer könnten sich aufgrund der erhöhten Trockenheit rasch ausbreiten, insbesondere bei Wind oder am Hang. In befestigten Feuerstellen darf Feuer entfacht werden – aber nur mit sehr grosser Sorgfalt.

Bei Wind ist von Feuern im Wald und in Waldesnähe abzuraten. Zigaretten und Raucherwaren dürfen nicht im Freien entsorgt werden. Die nächste Lagebeurteilung des Kantons Solothurn erfolgt am Donnerstag, 21. Juli.

Doch keine 40 Grad? Das ist der Grund

Die noch vorletzte Woche prognostizierten 40 Grad wird es wohl doch nicht geben. Schuld daran war ein Fehler in der Modellrechnung. Der Meteorologe Felix Blumer erklärt, warum solche Prognosen keinen Sinn machen und wie sie zu Stande kommen:

Nach Supermond und Tropennacht: Heute wirds in der Region Solothurn bis zu 35 Grad heiss

Vielerorts in der Schweiz sanken die Temperaturen in der vergangenen Nacht nicht unter 20 Grad, in einem solchen Fall spricht man von einer Tropennacht. In der Region Solothurn hingegen sank das Thermometer auf 18,5 Grad.

Heute Donnerstag erwartet der Wetterdienst Meteonews  Höchsttemperaturen von 33 bis 35 Grad. Es sind Quellwolken möglich, jedoch bleibt es trocken.

Heute wird es heiss in Solothurn

Die Prognose bis Donnerstagabend für die Region Basel, Jura und Bodensee bis Genfersee.

Heute scheint meist die Sonne. Im östlichen Mittelland beginnt der Tag noch mit einigen Wolken, ein paar Tropfen Regen sind nicht ganz ausgeschlossen, schreibt SRF.
32 bis 34 Grad, in der Nordwestschweiz und im Raum Genf wird es 35 Grad heiss. In Solothurn wird die heutige Höchsttemperatur von 33 Grad zwischen 17 Uhr und 19 Uhr erreicht. Es herrscht schwacher und am Nachmittag teils mässiger Südwestwind.

In der Stadt Solothurn wird es heute Abend 33 Grad heiss.

In der Stadt Solothurn wird es heute Abend 33 Grad heiss.

Screenshot: SRF Meteo

35 Grad am Donnerstag – doch die ganz grosse Hitze kommt erst

Bereits heute Mittwoch klettern die Temperaturen über die 30-Grad-Grenze, vielerorts werden Spitzenwerte um 32 Grad gemessen. Morgen Donnerstag werden gemäss Prognosen von Meteonews gar bis 35 Grad erreicht werden.

Viel Sonne, kein Regen: Das Wetter in der Region Solothurn bis Sonntag, 17. Juli 2022.

Viel Sonne, kein Regen: Das Wetter in der Region Solothurn bis Sonntag, 17. Juli 2022.

SRF Meteo

Danach geht die Hitze wieder etwas zurück: Freitag (30 Grad), Samstag (28) und Sonntag (30) lassen sich wohl gut aushalten. In der neuen Woche nimmt das Thermometer allerdings einen neuen Anlauf: Mit 31 Grad am Montag, 35 am Dienstag und brütend heissen 37 Grad am Mittwoch dürfte in der Region keine Stirn trocken bleiben.

Viel Sonne, kein Regen: Waldbrandgefahr

Immerhin: von den zunächst prognostizierten 40 Grad dürfte der Jurasüdfuss verschont bleiben. Dennoch ist durch die Hitze und Trockenheit – die Niederschlagsmenge war schon im ersten Halbjahr unterdurchschnittlich – zunehmend Vorsicht geboten: Der Boden ist sehr trocken, was die Gefahr von Waldbränden fördert.

Die extreme Hitze lässt die Wahrscheinlichkeit für Gewitter ansteigen. Ab Wochenmitte ist deshalb in den meisten Regionen mit Niederschlägen zu rechnen. Das dürfte sowohl die Pflanzwelt wie die Flüsse freuen:

Supermond am Mittwochabend

Heute Mittwoch sorgt indes nicht nur die Sonne für ein Highlight: Denn in der Nacht auf Donnerstag ist Vollmond. Etwa um 22 Uhr wird er aufgehen. Und weil sich der Trabant besonders nahe an der Erde befindet wird es einen «Supermond» geben. Von blossem Auge wäre der Unterschied zum normalen Vollmond kaum zu sehen.

zvg

Trotzdem wird der Mond heute Nacht besonders gross erscheinen. Denn für das menschliche Auge scheint der Mond besonders gross, wenn er sich nur knapp über dem Horizont befindet. Und derzeit läuft der Mond sehr flach über dem südlichen Horizont. Er wirkt daher nicht nur beim Auf- und Untergang deutlich grösser als sonst, sondern während der ganzen Nacht.

In den nächsten 10 Tagen rollt eine Hitzewelle über die Region

«Rekordhitze!»: so werden die Schlagzeilen bald lauten. Denn ab heute Montag – am Morgen ist es noch relativ kühl mit 13 Grad – steigen die Temperaturen kontinuierlich an. Ab Mittwoch wird die 30-Grad-Grenze geknackt, am Donnerstag sind 32 Grad prognostiziert.

Dabei ist es trocken, die Wahrscheinlichkeit für Regen bleibt die ganze Woche über klein. Am Wochenende macht das Thermometer schliesslich nochmals einen Sprung: am Sonntag sollen in Olten, Solothurn und Grenchen gemäss Meteonews 34 Grad erreicht werden, am Montag 39 und am Dienstag gar 40 Grad. Allerdings sind die Modelle noch nicht ganz sicher.

Die Aussichten für Solothurn gemäss Meteonews: immer heisser.

Die Aussichten für Solothurn gemäss Meteonews: immer heisser.

Meteonews.ch

Ein sogenanntes «Höhentief» sei für die Hitzewelle verantwortlich, welches aktuell vor der Iberischen Halbinsel über dem Atlantik liegt. Dieses schaufle sehr heisse Luft aus Nordafrika nach Portugal und Spanien. Im Laufe der Woche bleibe es über Südwesteuropa aussergewöhnlich heiss, bis die grosse Heissluftblase allmählich auch Frankreich erreiche.

Eine Woche im Voraus sind solche Prognose eben noch mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet. Mit jedem Tag werden nun die Aussichten aber konkreter, die Spannweite der Modelle nimmt ab. SRF Meteo rechnet mit Spitzenwerten gegen 34 Grad:

Wo es übrigens in der Region Solothurn bei brütender Hitze etwas kühler ist, hat unsere Redaktion hier zusammengetragen:

Kontraproduktiv: Alarm lockte bloss Schaulustige an

Mit lautem Getöse krachte am Montagabend die Welle unter den Brücken durch und ergoss sich über die Kiesbänke des erst kürzlich verbreiterten Emme-Beckens. Doch der Hochwasserschutz griff: Weder bei der Kantonspolizei Solothurn noch bei der Solothurner Gebäudeversicherung gingen Meldungen über Schäden ein. Auch Personen kamen keine zu Schaden. Die Feuerwehr war punktuell vor Ort, um allzu Waghalsige von den Ufern wegzuschicken. Um 22 Uhr gaben die Solothurner Behörden schliesslich Entwarnung.

Zwischenzeitlich hatte die Feuerwehr die Zugänge zum Ufer abgesperrt. Der Solothurner Feuerwehrinspektor Markus Grenacher bilanzierte am Dienstag gegenüber TeleM1: «Die Emme kann in diesem Gebiet sehr viel mehr schlucken als gestern geflossen ist.» Glücklicherweise sei das Wasser nicht über mehrere Stunden hoch gewesen, sondern nur kurz.

Der vorsorglich für den Kanton Solothurn ausgelöste Alarm auf Alertswiss habe jedoch das Gegenteil von dem erreicht, was er bezwecken sollte. «Es ist erschreckend», so Grenacher. Man warne davor, in das entsprechende Gefahrengebiet zu gehen «und dann sieht man innert kürzester Zeit Videos auf den sozialen Medien von genau dort.»

Beitrag zur Flutwelle in der Emme: Feuerwehrinspektor Markus Grenacher äussert Kritik am Verhalten von Teilen der Bevölkerung.

Tele M1

Schwemmholz im Kraftwerk Flumenthal

Tonnenweise Holz brachte die angeschwollene Emme gestern Abend mit sich. Das Geschiebe landete schliesslich auch in der Aare. Von dort schwamm es Aare-abwärts – und landete beim Kraftwerk in Flumenthal.

Mit dem Kran und einer Rechenreinigungsmaschine fischten dort die Mitarbeitenden der Betreiberin Alpiq die ganze Nacht Stämme und Äste aus dem Wasser. Gemäss Mediensprecher Guido Lichtensteiger konnten die Arbeiten am Dienstagabend schliesslich beendet werden.

Wasserkraftwerk in Flumenthal.

Wasserkraftwerk in Flumenthal.

 Oliver Menge

Die Situation sei jederzeit unter Kontrolle gewesen, der Kraftwerksbetrieb war und ist nicht beeinträchtigt. Insgesamt sei es aus Sicht des Kraftwerks Flumenthal vergleichbar mit anderen Gewittern, die zu Schwemmholz in der Aare führen. Die für den Betrieb zuständigen Mitarbeiter hätten grosse Erfahrung im Umgang mit Schwemmholz.

Schwemmholz erreichte am Montagabend Kanton Solothurn

Es waren grossen Wassermassen, welche die Emme auf den Abschnitten im Emmental beträchtlich anschwellen und teils über die Ufer treten liessen. Vorausgegangen waren heftige Gewitter, bei denen viel Regen innert kurzer Zeit niedergingen, auch in der Region Solothurn.

Videos zeigten die Naturgewalt: Eine Flutwelle war beispielsweise in Eggiswil zu sehen, welche grosse Mengen Schwemmholz mitführten. Während die Welle Emme-abwärts immer mehr Kraft verlor, blieb das Schubmaterial weiterhin beträchtlich. Das zeigen Aufnahmen aus Gerlafingen und Biberist.

Zwischenzeitlich stieg die Abflussmenge der Emme bei der Limpachmündung in Wiler von wenigen Kubikemetern auf über 120 Kubikmetern pro Sekunde an. Ebenso stieg gegen 21.30 Uhr der Wasserstand um knapp anderthalb Meter.

Abflussmenge (blau) und Wasserstand (schwarz) der Emme bei Wiler.

Abflussmenge (blau) und Wasserstand (schwarz) der Emme bei Wiler.

Bundesamt für Umwelt

Gemäss Angaben der Kantonspolizei Solothurn gingen bei der Alarmzentrale keine Meldungen ein. Auch die Feuerwehr musste nicht wegen Schäden ausrücken, die Solothurner Gebäudeversicherung hatte keine Schadensmeldung zu verzeichnen. Personen sind ebenfalls keine zu Schaden gekommen. 

Die Flutwelle brachte vor allem Schwemmholz, wie zahlreiche Schaulustige beobachteten.

Die Flutwelle brachte vor allem Schwemmholz, wie zahlreiche Schaulustige beobachteten.

Rahel Meier

«Flutwelle» erreicht auch den Solothurner Abschnitt der Emme und bringt grosse Mengen an Schwemmholz

Kurz nach 21 Uhr hat die «Flutwelle» den Solothurner Teil der Emme erreicht. Videoaufnahmen, die vom Twitternutzer @lubuwetter  geteilt worden sind, zeigen den Moment, in dem die Welle das Wehr in Biberist passiert. Darauf sind grosse Mengen an Holz zu sehen.

Ein befürchteter starker Anstieg des Wasserpegels blieb offenbar aus. Zahlreiche Schaulustige beobachteten das Schauspiel aus sicherer Distanz. In Biberist patrouillierte die Feuerwehr entlang des Ufers.

Eine weitere Videoaufnahme zeigt die Welle Bereich der ehemaligen Papierfabrik:

Die Emme trug einen Teppich von Schwemmholz nach Biberist.

Rahel Meier

Die Schaulustigen im Solothurner Wasseramt warteten bis 21.15 Uhr. Dann erreichte das Schwemmholz Biberist. Von einer tosenden Flutwellen wie weiter oberhalb in der Emme blieben die Solothurnischen Ufer glücklicherweise verschont. In der Region waren Feuerwehren vor Ort, welche die Leute von den Ufern wegschickten.

Weitere Videos aus dem Bereich der Emme oberhalb des Kantons Solothurn, wo die Wassermassen noch deutlicher an eine Flutwelle erinnerten:

Warnung vor Flutwelle in der Emme

Vorsicht für Personen am Emmeufer: Am Montagnachmittag warnen die Behörden des Kantons Bern vor einer möglichen Flutwelle an der Emme. Dies im Gebiet zwischen Langnau im Emmental und Gerlafingen. Entlang des Flusses müsse mit Überschwemmungen gerechnet werden.

Das betroffene Gebiet.

Das betroffene Gebiet.

Alertswiss

Alertswiss warnt: «Flutwellen könnten Sie überraschen und Ufer könnten einbrechen.» Man solle Gewässer meiden, die Hochwasser führen und das Emmeufer umgehend verlassen. 

Die Behörden des Kantons Solothurn verzichteten zunächst auf eine Warnung. Die von Alertswiss weitergegebene und von den Berner Behörden definierte Warnregion endet bei Gerlafingen. Hier wird das Flussbecken deutlich breiter. Später am Abend ergänzte Allertswiss eine Warnmeldung auch für die Emme-Region im Kanton Solothurn. Kurz darauf gab es jedoch Entwarnung.

Von Flutwelle ist am Montagabend um 19 Uhr wenig zu sehen.

Von Flutwelle ist am Montagabend um 19 Uhr wenig zu sehen.

Rahel Meier

Zwischenzeitlich waren Videos in den Sozialen Medien aufgetaucht, welche kleinere Flutwellen und grosse Mengen Schwemmholz zeigten – diese zeigten allerdings die Situation im Emmental.

Blitze und Hagel: Heftige Gewitter in der Region Solothurn

Die Nacht von Sonntagabend auf Montag war gewitterhaft, viele Blitze waren zu sehen. Heute Montag bleibt das Wetter den ganzen Tag wechselhaft mit Wolken, sonnigen Abschnitten und vor allem in der zweiten Tageshälfte Platzregen und Gewittern. Die Temperaturen erreichen 24 Grad.

Die Gewitter können indes heftig sein: SRF Meteo warnt vor starkem Regen, Blitzen, Hagelgefahr und Stormböen speziell in der Region Bucheggberg und westlich von Solothurn in Richtung Grenchen.

Der Regen dauert bis in die Nacht an. Am Dienstagmorgen wechselnd bewölkt, es sind noch Regenschauer möglich. Tagsüber dann recht sonnig mit harmlosen Quellwolken. Temperaturen bis 26 Grad.

Rest der Woche Sonnenschein

Danach setzt aber eine deutliche Wetterbesserung ein. Ab Mittwoch strahlt die Sonne über dem Solothurnerland. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 24 und 28 Grad. Es entstehen Quellwolken, einzelne Schauer sind möglich.

Starke Gewitter am Donnerstagabend

In der Nacht auf Freitag erreicht eine Kaltfront die Region Solothurn. Diese ist gemäss Meteonews «recht aktiv» und sorgt für Schauer und Gewitter. Diese können lokal heftig sein mit Gefahr von Hagel und starken Windböen.

Gewitter ziehen am Donnerstag über die Region. Hier die Solothurner Vorstadt.

Gewitter ziehen am Donnerstag über die Region. Hier die Solothurner Vorstadt.

Lea Durrer

Am Abend dürfte die Wahrscheinlichkeit für Gewitter in der Region Solothurn stark steigen, die Hauptaktivität ist voraussichtlich nach 18 Uhr und in der ersten Nachthälfte. Über Nacht fallen wohl grosse Mengen Wasser vom Himmel.

Gewitterzellen über der ganzen Schweiz am Donnerstagabend.

Gewitterzellen über der ganzen Schweiz am Donnerstagabend.

Meteonews

Nass und kalt am Freitag – Badewetter am Weekend

Für den Freitag bedeutet das weiter Regen. Gegen Mittag beruhigt sich die Lage, der Nachmittag dürfte trocken bleiben. Allerdings erreichen die Temperaturen noch 20 Grad. 

Am Wochenende erwartet uns dann wieder sonniges und vor allem warmes Wetter. Einige harmlose Quellwolken tupfen den Himmel, das Thermometer steigt wieder auf 29 Grad am Samstag, auf 32 Grad am Sonntag. Mit den hohen Temperaturen steigt das Risiko für lokale Hitzegewitter wieder.

Die Aussichten für das Wochenende.

Die Aussichten für das Wochenende.

SRF Meteo

Bald ist es (vorläufig) fertig mit Sonnenschein im Kanton Solothurn

Die vergangenen Wochen hatten es in sich. Nach einem eher enttäuschenden Start in den Juni drehte der Sommer in den vergangenen Tagen richtig auf: In einigen Ortschaften wurden nun bereits Hitzerekorde gebrochen. Heute Montag bleibt es weiterhin warm bei bis zu 32 Grad.

Auch herrscht im Kanton Solothurn nach wie vor «erhebliche» Waldbrandgefahr. Die Kantonspolizei mahnt, Feuer nur in befestigten Feuerstellen zu entfachen. Wie schnell es aktuell zu einem Waldbrand kommen kann, zeigt der Brand auf dem Roggen vom vergangenen Freitag.

Doch Mitte Woche sinken die Temperaturen deutlich. Eine Gewitterfront zieht auf, die uns wohl bis Mitte nächster Woche beschäftigen wird.

SRF Meteo

Über 30 Grad dürften es voraussichtlich erst wieder gegen Mitte nächster Woche werden. 

Ideale Bedingungen für das Foodtruckfestival in Solothurn

Jetzt ist der Sommer definitiv im Kanton Solothurn angekommen. Uns steht ein sonniges Wochenende mit hohen Temperaturen bevor, für nächste Woche sind am Mittwoch sogar 30 Grad prognostiziert.

Sehr darüber freuen wird sich sicherlich auch Patrick Kohler, Initiant des Foodtruckfestivals. Denn heute, Freitag, startet das Foodtruckfestival auf dem Dornacherplatz in Solothurn. Bis Sonntag, 12. Juni, gibt es an zahlreichen Foodtrucks leckere Speisen und ein Rahmenprogramm mit Livemusik. 

Vom 17. bis 19. Juni macht das Foodtruckfestival einen Halt am Marktplatz in Grenchen und Ende August findet das Streetfood Festival Solothurn unter der Leporellobrücke statt. Genauere Informationen finden Sie in unserer Food-Festival-Übersicht:

Nach dem Regen scheint die Sonne: Am Wochenende gibt's wieder richtig sommerliche Temperaturen

Nach einem eher durchzogenen Start in den Juni mit zahlreichen Regenschauern und Gewittern steht der Sommer endlich in den Startlöchern. Das Wochenende verspricht Badi-Wetter!

Am Freitag bis Sonntag kann man den verpassten Sonnenschein der vergangenen Wochen nachholen. Die Sonne scheint kräftig und lässt die Temperaturen steigen. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt dagegen über die nächsten Tage konstant tief. 

Am Wochenende wartet ideales Badiwetter. Auf dem Bild das Strandbad Burgaeschisee.

Am Wochenende wartet ideales Badiwetter. Auf dem Bild das Strandbad Burgaeschisee.

Hanspeter Bärtschi

Für Freitag, 10. Juni, sind Höchsttemperaturen von 24 Grad vorhergesagt. Am Samstag klettert das Thermometer auf 27 Grad, am Sonntag schliesslich könnten gar 30 Grad erreicht werden. Klar ist: Wolken werden die Solothurner Sommertage nicht trüben.

Sommerliche Temperaturen am Wochenende vom 11. und 12. Juni.

Sommerliche Temperaturen am Wochenende vom 11. und 12. Juni.

SRF Meteo

Wer sich also in einer der Badis im Kanton Solothurn erfrischen will, findet hier unsere Übersicht:

Am besten geniesst man das schöne Wetter so lange man kann, denn in der Nacht auf Montag ziehen wieder Regenwolken auf. Besonders am Montagmorgen und -vormittag könnte es wieder zu Regenschauern kommen. 

Kühl und nass: der Sommer kommt noch nicht recht auf Touren

Nach den aussergewöhnlich warmen Tagen im Mai, hat aus meteorologischer Sicht nun der Sommer begonnen. Doch dieser ziert sich noch etwas: In Solothurn erreicht das Thermometer am heutigen Mittwoch knapp 19 Grad. Gefühlt noch weniger, denn es ist bedeckt und Regenschauer ziehen dem Jura entlang.

Gewitterwolken über dem Solothurner Jura, hier das Balmfluechöpfli.

Gewitterwolken über dem Solothurner Jura, hier das Balmfluechöpfli.

Hanspeter Bärtschi

In der zweiten Wochenhälfte steigen die Temperaturen zwar an und erreichen am Samstag bis 29 Grad. Dies, weil die Sonne immer wieder vorbeischaut. Doch die Wolken begleiten uns weiterhin und mit dem Quecksilber steigt auch das Gewitterrisiko.

Blitz und Donner am Pfingstwochenende

Am Donnerstagmorgen ziehen erneut einige Gewitterzellen über die Region Solothurn. Am Freitag sind einzelne sonnige Aufhellungen möglich. Ebenso am Samstag, wobei das Regenrisiko deutlich steigt. Es sind kräftige Gewitter wahrscheinlich.

Wetteraussichten bis Pfingstmontag.

Wetteraussichten bis Pfingstmontag.

SRF Meteo

Das Pfingstwochenende inklusive dem Pfingstmontag dürften damit von Gewitterwolken und Regen geprägt sein. Die Temperaturen liegen bei 22 bis 25 Grad. Eine Wetterbesserung erreicht uns dann wohl erst in der zweiten Hälfte der nächsten Woche, wobei die Temperaturen um die 20 Grad liegen.

Pollenprognose

Für die Allergiker ist die Belastung vor allem durch Gräserpollen stark. Weniger stark sind derzeit Eichen-, Buchen-, Wegerich-, Ampfer-, Birken- und Brennnesselpollen.

Dieser Mai war eindeutig zu trocken

Die Badisaison startete vielerorts im Mai bei unüblich sommerlichen Temperaturen. Hier das Schwimmbad Grenchen.

Die Badisaison startete vielerorts im Mai bei unüblich sommerlichen Temperaturen. Hier das Schwimmbad Grenchen.

Hanspeter Bärtschi

Der Mai 2022 sparte an Regenwasser: Nur die Hälfte der üblichen Menge fiel heuer vom Himmel. Und dies, obwohl die zweite Monatshälfte deutlich feuchteres und kühleres Wetter brachte.

Allerdings brachte der Wonnemonat auch überdurchschnittlich viele Sommer- und auch Hitzetage. Schweizweit war es gar der zweitwärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der Mai war schweizweit deutlich wärmer als im langjährigen Durchschnitt.

Der Mai war schweizweit deutlich wärmer als im langjährigen Durchschnitt.

Meteonews

Den Solothurner Mai-Rückblick finden Sie hier:

Über 22’000 Blitzeinschläge bei Gewittern am Montag

Starkregen, Hagel, Windböen und über 22’000 Blitzeinschläge: Über die ganze Schweiz zogen am Montag heftige Gewitter. Besonders stark traf es die Zentralschweiz, die Ostschweiz und das Tessin.

Ein nasser und kühler Wochenstart – dann geht es aufwärts

Mit dem Wochenbeginn haben auch Regen und Gewitter Einzug in den Kanton Solothurn gehalten. Am Montagnachmittag schüttet es zwischenzeitlich wie aus Kübeln.

Starke Regenfälle in Solothurn.

Christoph Krummenacher

Mit den Niederschlägen sinken die Temperaturen: Nach den Rekordwerten von vergangener Woche bewegen sich die Höchsttemperaturen am Montag noch um die 26 Grad, am Dienstag gehen sie in der Region sogar auf 18 Grad zurück.

Die Prognosen für den 24. bis 28. Mai.

Die Prognosen für den 24. bis 28. Mai.

Screenshot SRF Meteo

Der Dienstag bleibt grau und nass. Mitte Woche wird das Wetter schliesslich wieder freundlicher, für Auffahrt sehen die Prognosen vielversprechend aus.

Die Temperaturen steigen an und erreichen am Freitag bis zu angenehmen 24 Grad. Auch das Wochenende sieht in der Region Solothurn vielversprechend aus: Wer ein Fest geplant hat, darf also guter Dinge sein.

Die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn bleibt vorerst auf Stufe 3 «erheblich». Die nächste Lagebeurteilung findet gemäss Website des Kantons am 25. Mai statt.

Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn auf Stufe 3

Screenshot Kanton Solothurn

Im ganzen Kanton Solothurn wurde die Waldbrandgefahr am Donnerstag, 19. Mai, auf Stufe 3 «erheblich» angehoben. Bereits brennende Streichhölzer oder Funkenflug können einen Brand verursachen, wie es auf der Kantonswebsite heisst. Das Feuer könne sich aufgrund der erhöhten Trockenheit rasch ausbreiten, insbesondere bei Wind oder am Hang.

In befestigten Feuerstellen darf Feuer entfacht werden – aber nur mit sehr grosser Sorgfalt. Bei Wind ist von Feuern im Wald und in Waldesnähe abzuraten. Zigaretten und Raucherwaren dürfen nicht im Freien entsorgt werden.

Die nächsten Tage bleiben heiss mit Temperaturen um 30 Grad. Die Waldbrandgefahr steigt mit der zunehmenden Hitze und Trockenheit innerhalb der Stufe 3 «erheblich» leicht an, wie der Kanton Solothurn weiter informiert.

Unsicherheit bestünden bei der Prognose der Gewitter. Der Kanton hält fest: «Es ist möglich, dass sich über dem Jura und dem Flachland mit Quellwolken einige Gewitterzellen bilden. Dies kann kurzfristig lokal zu einer Entspannung führen.» Für die kommende Woche rechnet der Kanton aufgrund der sinkenden Temperaturen und der höheren Niederschlagswahrscheinlichkeit mit einer leichten Entschärfung.

Hoch die Hände, Wochenende!

Bereits im Mai laden die Gewässer zum Bade (Archivfoto).

Bereits im Mai laden die Gewässer zum Bade (Archivfoto).

Hanspeter Bärtschi

Flirrende Hitze im Kanton Solothurn: Am Freitag liegen die Temperaturen in der Region bei über 30 Grad. Und es geht warm und sonnig weiter: Am Wochenende steigen die Temperaturen immer noch auf 28 Grad. Zahlreiche Badis in der Region stehen für einen Sprung ins kühle Nass offen.

Für die Region Solothurn West/Bucheggberg spricht SRF Meteo eine Gewitterwarnung ab Freitag, 21 Uhr bis Samstag, 6 Uhr morgens aus: «Gewittergefahr mit Sturmböen und örtlich Hagel (Warnstufe ‹Gelb›)».

Die Prognosen von Samstag, 21. Mai bis Mittwoch, 25. Mai.

Die Prognosen von Samstag, 21. Mai bis Mittwoch, 25. Mai.

SRF Meteo

Anfang Woche erreichen dann Schauer die Region. Es bleibt zunächst noch warm, bevor die Temperaturen auf für die Jahreszeit eigentlich übliche Temperaturen um die 20 Grad sinken. SRF-Meteorologe Felix Blumer sagt dazu: «Im Normalfall würden die Temperaturen zu dieser Jahreszeit am Nachmittag bei rund 19 Grad im Mittelland und bei etwa 21 Grad im Tessin liegen.»

Hitzealarm am Freitag: Kommt ein nächster Jahrhundertsommer so wie 2003?

Die Schweiz im ersten Hitzefieber: am Freitag werden auch im Kanton Solothurn über 30 Grad erwartet. Solche Temperaturen sind im Mai normalerweise selten. Deshalb stellt sich die Frage: Gibt es einen mediterranen Jahrhundertsommer wie 2003? Zwei Meteorologen erklären, was es für einen Supersommer braucht:

Wer sich in einer der zahlreichen Solothurner Badis erfrischen will, findet in unserer Badi-Übersicht alle Informationen dazu:

Blutmond am Montag früh

Frühaufsteher können am Montagmorgen ein Naturphänomen beobachten: der Mond erscheint blutrot, es gibt eine Mondfinsternis. Der Mond geht kurz vor 6 Uhr im Südwesten unter. Weil die aufgehende Sonne (um 5:53 Uhr, die Dämmerung beginnt bereits eine halbe Stunde vorher) den sich verdunkelnden Mond zu überstrahlen beginnt, könnte das Phänomen schwierig zu erkennen sein.

Blutmond: Totale Mondfinsternis im Jahr 2018.

Blutmond: Totale Mondfinsternis im Jahr 2018.

Roland Schmid

Gemäss Meteonews tritt der Mond nachts um 3:32 Uhr in den Halbschatten der Erde ein. Eine Stunde später bewegt er sich in den Kernschatten, womit die partielle Finsternis beginnt. Um halb sechs ist schliesslich die ganze Mondscheibe verdunkelt. Zum Zeitpunkt der maximalen Verdunkelung – um etwa 6:11 Uhr – ist der Mond aus dem Kanton Solothurn jedoch nicht mehr sichtbar, weil er bereits untergegangen ist.

Ein weiterer Vorbehalt: Die Wetteraussichten legen nahe, dass die Sicht auf den Mond ohnehin versperrt sein könnte. Nach dem warmen, schwülen Wetter am Wochenende werden sich wohl dicke Gewitterwolken zwischen den Kanton Solothurn und den Mond schieben.

Das Wochenende wird meist sonnig und warm

Das Sommerwetter ist vorläufig vorbei. Am Freitag ziehen Wolken über die Region Solothurn, einzelne Schauer sind möglich. Am Samstagmorgen ist der Himmel zunächst weiter wolkenverhangen, es bleibt aber trocken. Im Laufe des Tages verziehen sich die Wolken jedoch und die Sonne übernimmt das Zepter. Die Temperaturen erreichen 24 Grad.

Auch der Sonntag verspricht sonnig zu werden, abgesehen von ein paar harmlosen Schleierwolken. In Olten, Solothurn und Grenchen erreichen die Temperaturen 27 Grad.

Diese Badis sind bereits geöffnet:

Der Start in die neue Woche wartet mit einem Mix aus Sonne und zunehmend Quellwolken. Das Risiko für Schauer und Gewitter steigt bei schwülen 27 Grad. Ähnlich geht es am Dienstag weiter, bevor es am Mittwoch wieder sonniger wird. Auf das nächste Wochenende deutet sich Gewitter an, die Temperaturen fallen wieder deutlich.

Sommerliche Temperaturen statt «Eisheiligen»-Frost

Sind die Eisheiligen abgesagt? Es scheint tatsächlich so. Denn diese Woche wirds zum ersten Mal in diesem Jahr so richtig sommerlich. Mitte Woche steigen die Temperaturen im Kanton Solothurn schon beinahe auf 30 Grad. Einzig am Freitag könnte es zu minimalen Regenschauern kommen –  mit einer Wassermenge von 2 mm. Am Wochenende ist dafür wieder  Sonnenschein bei rund 25 Grad angesagt.

Die Prognosen für Mittwoch, 11. Mai, bis Sonntag, 15. Mai.

Die Prognosen für Mittwoch, 11. Mai, bis Sonntag, 15. Mai.

SRF Meteo

Ideale Voraussetzungen also für das Streetfood Festival Olten, das vom 13. bis 15. Mai in der Begegnungszone Kirchgasse stattfindet, oder eine der zahlreichen Badis in der Region Solothurn, die ihre Saison starten.

Auch wer sich bei Sonnenschein anderweitig körperlich betätigen möchte, kommt voll auf seine Kosten: In unserer Übersicht zeigen wir etwa, mit welchen Velorouten im Thal-Gäu sowohl Familien, Mountain-Biker als auch E-Biker am besten bedient sind.

So wird das Wetter an den «Eisheiligen»

An den Eisheiligen bricht das Frühlingswetter typischerweise noch einmal ein. Zahlreiche Bauernregeln berichten davon, etwa so:

«Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder,
was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder»

In diesem Jahr dauern die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai. Es sind die Namenstage mehrere – je nach Region drei bis fünf – Heiliger: Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius von Tarsus (14. Mai), Sophia (15. Mai). Letztere ist als «Kalte Sophie» bekannt.

Der Einbruch kommt meteorologisch gesehen daher, dass sich Anfang Mai das Festland bereits erwärmt hat, während das Meer rundherum noch kühler ist. Durch die Temperaturdifferenzen entstehen Tiefdruckgebiete, warme Luftmassen steigen nach Norden, was eiskalte Luftströmungen aus den nördlichen Polargebieten auf das Festland drückt.

Sommerliche Temperaturen an den Eisheiligen?

Allgemein ist der Mai kühler gestartet als im langjährigen Durchschnitt. In den kommenden Tagen geht es im ähnlichen Stil weiter, nachts ist sogar Frost möglich. Ab kommendem Montag dürften die Temperaturen jedoch steigen, so wetter.com.

Bis zu drei Grad über dem üblichen Monatswert soll das Thermometer steigen. Das würde bedeuten, dass die Temperaturen an den Eisheiligen statt frostig eher sommerlich sein würden: zwischen 23 und 26 Grad prognostizieren auch die Meteorologen von SRF Meteo für die Region Solothurn.

Sonniges Wochenende in Sicht

Diese Prognosen sind allerdings noch mit einigen Unsicherheiten behaftet. Klarer die nächsten Tage: Am Freitag regnet es nochmals reichlich bei Temperaturen um die 17 Grad. Am Wochenende herrscht dann aber sonniges Wetter mit kaum Niederschlagsgefahr, die Temperatur übersteigt die 20 Grad.

Unwetterwarnung für den Kanton Solothurn

Am Mittwoch zieht ein Sturm auf über dem Solothurnischen. Im Verlaufe des Nachmittags entladen sich die Gewitterwolken, prognostiziert Meteo News. Der Warndienst Wetter-Alarm vermeldet eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe für die Kantone Solothurn, Baselland und Aargau.

Die Stufe «Erhebliche Gefahr» bedeutet, dass Schäden an Hab und Gut zu befürchten sind. Gewarnt wird vor Gewitter mit Hagelgefahr und Sturmböen vor allem im Norden und Osten des Kantons.

wetteralarm.ch

Durch die starken Regenfälle kann es auf Autobahnen und Schnellstrassen zu Aquaplaning kommen. Der Regen dürfte in den nächsten Tagen stetiger Begleiter bleiben. Erholung dürfte es am Wochenende oder erst Anfang der neuen Woche geben. Die Häufigkeit der Regenschauer nimmt jedoch ab Freitag deutlich ab.

Wetterprognose gemäss SRF Meteo am Mittwoch, 4. Mai.

Wetterprognose gemäss SRF Meteo am Mittwoch, 4. Mai.

SRF Meteo

Freundliche Woche mit Gewitterrisiko

Die erste Maiwoche startet freundlicher als noch letzte Woche befürchtet. Tagsüber und bis in den Abend herrscht in der Region Solothurn freundliches Wetter.

So geht es auch am Dienstag weiter. Allerdings rechnet meteonews.ch mit steigender Schauer- und Gewittergefahr am Nachmittag. Dies vor allem im Jura, im Flachland höchstens einzelne Regengüsse.

Wechselhaft, aber immer wieder Regenrisiko.

Wechselhaft, aber immer wieder Regenrisiko.

Susann Basler

Die Temperaturen liegen morgens bei etwa 7, am Nachmittag gegen 20 Grad. Auch am Mittwoch lösen sich die morgendlichen Nebelfelder rasch auf, danach wechseln sich Sonne und Wolken am Himmel ab, es bleibt meist trüb. Gegen Abend steigt erneut das Regenrisiko, es ziehen dichtere Wolken auf.

Wetteraussichten für die Woche vom 2. bis 7. Mai.

Wetteraussichten für die Woche vom 2. bis 7. Mai.

SRF Meteo

Am Donnerstag gewinnen die Wolken und der Regen Überhand, Niederschlag ist sehr wahrscheinlich. Bei wenig Sonne erreicht das Thermometer noch 16 Grad. Am Freitag soll das Wetter wieder etwas sonniger, die Regengüsse seltener werden.

So war der April in Solothurn

Rückblick auf das Solothurner Wetter im Monat April: Der Monat startete kalt, dann kam die Regen- und zum Monatsende die Gewitterfront. Dazwischen gab es immer wieder ein paar sonnige Tage.

Wetterrückblick April in Solothurn:

Verregnetes Wochenende und grauer Wochenstart

Am Freitag scheint die Sonne noch ein letztes Mal kräftig über dem Jura. Das Thermometer klettert gar über die 20-Grad-Marke. In Solothurn ist der Peak gemäss Meteo Schweiz kurz nach 16 Uhr (20,1°C), ebenso in Grenchen, Balsthal, Breitenbach oder Olten.

Die nächsten Tage sind in der Region Solothurn vor allem von Wolken geprägt.

Die nächsten Tage sind in der Region Solothurn vor allem von Wolken geprägt.

Keystone

Am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag kommt dann der Regen ins Solothurnische. Die Niederschlagsfront zieht ab 21.30 Uhr von Nordwesten her über Grenchen und Solothurn nach Olten.

Gemäss Prognosen dürfte es nicht viel Regen sein. Dennoch bleiben die Regenwolken das ganze Wochenende am Himmel. Immer wieder sind einzelne Schauer möglich. Höchstens am Nachmittag zeigt sich die Sonne jeweils kurz. Die Temperaturen erreichen noch knapp 16 Grad.

Die Aussichten für das Wochenende.

Die Aussichten für das Wochenende.

SRF Meteo

Leider geht es auch in der neuen Woche im gleichen Stil weiter. Montag und Dienstag werden grau. Spätestens am Mittwoch kommt zusätzlich Regen dazu. Die Temperaturen bewegen maximal zwischen 17 und 19 Grad.

Die – unsicheren – Prognosen für die zweite Wochenhälfte lassen nichts gutes vermuten. Die 16-Tage-Prognose von Wetter.com rechnet mit grauem Regenwetter bis und mit dem nächsten Wochenende. Erst auf übernächste Woche kehrt demnach die Sonne zurück.