Vollgelaufene Keller
Feuerwehren im Kanton Solothurn noch im Einsatz: 104 Meldungen nach starken Regenfällen

Wegen der starken Regenfälle in der Nacht auf Donnerstag sind bis am Mittag über 100 Meldungen bei der Kantonspolizei Solothurn eingegangen. Die Fliessgewässer sind indes weniger ein Problem.

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Die Feuerwehren hatten es mit einigen vollgelaufenen Kellern zu tun. Wie hier in Grenchen.

Die Feuerwehren hatten es mit einigen vollgelaufenen Kellern zu tun. Wie hier in Grenchen.

Oliver Menge

Bis Donnerstagmittag gingen 104 Meldungen bei der Alarmzentrale der Kapo Solothurn ein, informiert Kapo-Mediensprecher Bruno Gribi. Die allermeisten Meldungen betrafen das Eindringen von Wasser in Liegenschaften, vereinzelt wurden Strassen oder Unterführungen überflutet.

Beispielsweise im Bereich der Sälistrasse in Olten, aber auch in Selzach und einigen weiteren Orten. «Umleitungen waren bis anhin keine nötig, die Feuerwehren haben die Autofahrer an den entsprechenden Stellen mittels Aufstellen von Warnsignalen vor allfälligem Aquaplaning gewarnt», so Gribi.

Zwischen Nunningen und Beinwil war Geröll auf der Strasse, so dass diese kurzzeitig gesperrt werden musste. Mittlerweile hat sich die Situation auf den Strassen weitgehend normalisiert. Die Feuerwehren sind teils immer noch im Einsatz.

Ganzer Kanton betroffen

Weitgehend verschont wurde bis anhin das Schwarzbubenland sowie das Thal und das Gäu. Ansonsten gibt es keine Ballungen: von Grenchen bis Schönenwerd ist der ganze Kanton betroffen. «Wir rechnen mit weiteren Meldungen im Verlauf des Abends und der Nacht auf Freitag. Wir haben in der Alarmzentrale das Personal aufgestockt, um für weitere Meldungen gewappnet zu sein», so Bruno Gribi weiter.

Die Kapo sei bei den aktuellen Problemen allerdings weniger direkt gefragt, man leite die Informationen primär an die Feuerwehren weiter. «Wir stehen im steten Austausch mit dem Amt für Militär und Bevölkerungsschutz und weiteren Behörden um uns über die aktuelle Lage gegenseitig auszutauschen.» (ckr)