Ruhetagsgesetz
Referendumskomitee kämpft gegen die Herabstufung des Bettages

Bestehend aus sechs CVP-Kantonsräten, einem EVP-Kantonsrat, dem Gewerkschaftsbund des Kantons Solothurn und der «Solothurnischen interkonfessionellen Konferenz» hat sich ein Referendumskomitee gegen das Ruhetagsgesetz formiert.

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Das Referendumskomitee will, das Ruhetagsgesetz vom 29. Januar 2014 vor das Volk bringen.

Das Referendumskomitee will, das Ruhetagsgesetz vom 29. Januar 2014 vor das Volk bringen.

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Am 29. Januar 2014 hat der Solothurner Kantonsrat mit einer deutlichen Mehrheit für eine Herabstufung des Bettages von einem hohen zu einem normalen Feiertag ausgesprochen. Bei der Abstimmung haben aber anscheinend einige CVP-Politiker den falschen Knopf gedrückt, eine Wiederholung der Abstimmung wurde jedoch abgelehnt (wir berichteten).

Wie CVP-Kantonsrätin Bernadette Rickenbacher in einer Medienmitteilung bekannt gibt, wurde nun ein Referendumskomitee zusammengestellt, welches gegen die Herabsetzung des Bettages zum normalen kantonalen Feiertag kämpfen will. Dieses will mit vereinten Kräften dafür kämpfen, dass das Ruhetagsgesetz vom 29. Januar 2014 dem Solothurner Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt wird.

Das Komitee bilde sich aus den sechs CVP-Kantonsräten Bernadette Rickenbacher (Starrkirch-Wil), Edgar Kupper (Laupersdorf), Sandra Kolly (Neuendorf), Susan von Sury-Thomas (Solothurn), Bruno Vögtli (Hochwald) und Marie-Theres Widmer (Steinhof), sowie der EVP-Kantonsrat Rene Steiner (Olten).

Weitere Unterstützung erhält das Komitee vom Gewerkschaftsbund Kanton Solothurn (GbS) zu einem Referendumskomitee und von der «Solothurnischen interkonfessionellen Konferenz», einer Vereinigung der drei vom Staat anerkannten Landeskirchen. (jvi)

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