Kanton Solothurn
Neue Verordnung zur Sicherheit von persönlichen Schutzausrüstungen

Der Bund will die Sicherheit von persönlichen Schutzausrüstungen, wie beispielsweise von Helmen oder Handschuhen, in einer neuen Verordnung regeln. Damit passt er das Schweizer Recht dem Recht der EU an.

Drucken
Teilen
Als persönliche Schutzausrüstungen gelten unter anderem Absturzsicherungen, Sicherheitsschuhe, Gehörschütze und Helme.

Als persönliche Schutzausrüstungen gelten unter anderem Absturzsicherungen, Sicherheitsschuhe, Gehörschütze und Helme.

Der Regierungsrat hat am Dienstag Stellung zum Erlass der Verordnung über die Sicherheit von persönlichen Schutzausrüstungen bezogen.

Der Begriff Persönliche Schutzausrüstung (PSA) umfasst alle Ausrüstungen, die von einer Person zum Schutz vor gesundheitsgefährdenden Einwirkungen getragen werden. Dazu gehören auch alle Ausrüstungen, mit denen Personen bei der Arbeit gegen Absturz gesichert werden (Anseilschutz), nicht aber technische Hilfsmittel zur Rettung von Personen aus gefährlichen Lagen (z. B. Rettungshubgeräte). (Quelle: Suva)

Die Sicherheit von persönlichen Schutzausrüstungen war bisher in der Verordnung zur Produktesicherheit geregelt, neu soll es dazu - analog zum EU Recht - eine eigene Vorordnung geben.

Damit soll die Gleichwertigkeit des Schweizer Rechts mit dem Recht der EU für die Vermarktung von Produkten und persönlicher Schutzausrüstung sichergestellt werden.

Mit der Gleichwertigkeit von Schweizer und EU Recht erfolge zudem eine Vereinheitlichung der Definitionen und Begriffe, der Pflichten der Wirtschaftsakteure, der Anforderungen an die Konformitätsbewertungsstellen und die Prinzipien der Marktüberwachung.

Zudem würden die Hersteller der Produkte bei der Vermarktung auf dem schweizerischem sowie dem EU-Markt von einer einzigen Konformitätsbewertung profitieren. (jak)

Aktuelle Nachrichten