Solothurn

Nach Wasserschaden jetzt noch Rauch: Grosses Feuerwehr-Aufgebot im Neubau des Bürgerspitals

Im Neubau des Bürgerspitals kam es zu einer Rauchenwicklung.

Im Neubau des Bürgerspitals kam es zu einer Rauchenwicklung.

Im Neubau des Bürgerspitals Solothurn kam es am Mittwochvormittag im siebten Stockwerk zu einer Rauchentwicklung. In einer Hohldecke hatte sich ein Glimmbrand entwickelt. Die Ursache ist derzeit noch unklar.

Am Mittwochmorgen entstand im siebten Stockwerk des Neubaus Bürgerspital Solothurn eine Rauchentwicklung. «Es ist nichts Dramatisches», sagt Alfredo Pergola, Projektverantwortlicher des Bürgerspital-Neubaus. In einer Hohldecke, wo Haustechnik bzw. Leitungen untergebracht sind, hatte sich ein Glimmbrand entwickelt. Ein Brandmelder in der Hohldecke gab dann Alarm. Dieser ging direkt an die Feuerwehr, die mit einem grösseren Aufgebot vor Ort auftauchte.

Es sei kein Schaden entstanden und niemand wurde verletzt. Nur eine Metallabdeckung sei nun ein bisschen schwarz geworden, meint Pergola. Für ihn hat die Rauchentwicklung auch einen positiven Aspekt, denn sie beweist: «Das System funktioniert.» Das Bürgerspital verfügt über einen Vollschutz bezüglich Brandmeldeanlage. Das bedeutet, dass alle Bereiche und Räume sowie die Zwischendecken und -böden mit Brandmeldern überwacht werden. Wird der Neubau in Betrieb genommen, werden auch noch Sprinkler installiert sein. Eröffnet wird der Neubau am 13. Mai 2020. 

Über die Ursache des Glimmbrandes vom Mittwochmorgen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Spezialisten schauen sich das Ganze an.

Bereits Mitte Dezember kam es im siebten Stockwerk des Neubaus zu einem Zwischenfall. Damals entstand ein Wasserschaden. Der dabei entstandene Schaden soll keine Auswirkung auf den Terminplan haben. (ber/ldu)

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