Neugründer Challenge

Damit die Echsen etwas zu beissen haben

Neugründer Challenge Grenchen

Die Gewinner des Checks über 1000 Fr. Michael Tschachtli und Roman Graber mit Thomas Heimann, Leiter des Gründerzentrums (von rechts)

Neugründer Challenge Grenchen

Mit einem Fütterungsautomaten für Reptilien hat ein Team der Höheren Fachschule für Technik Mittelland (hftm) den Jurypreis der Neugründer Challenge geholt. Textilunternehmerin Selina Peyer aus Solothurn holte den Publikumspreis.

In Sachen weltweitem Marktpotenzial habe der per Smartphone steuerbare Fütterungsautomat des Studententeams die Jury am meisten überzeugt, sagte Thomas Heimann vom Gründerzentrum Kanton Solothurn zum Juryentscheid. Die Studenten erhalten eine Summe von 1000 Franken. 

Sie haben einen automatisierten Futterspender für Reptilien entwickelt: Die Tiere müssen sich ihr Futter selber «jagen» und können so artgerechter gehalten werden. Roman Graber und Michael Tschachtli stellten die Möglichkeiten des Gerätes vor, das einen Vorrat von Lebendfutter (z. B. Heuschrecken) über mehrere Wochen verwalten kann. Eine "Vereinzelungseinrichtung" wirft je nach Programmierung  Insekten ins Terrarium aus, die dann von den Echsen gejagt und gefressen werden.

Allein in der Schweiz  würden 370 000 Reptilien gehalten, Tendenz steigend, was für das prospektiv 350 Fr. kostende Gerät ein ansehnliches Martpotenzial bedeute. Nicht zu sprechen vom europäischen oder gar globalen Markt, begründeten die Studenten. 

Den Publikumspreis im Saal der Berufsschule Grenchen, wo die Neugründer Challenge am Dienstag Abend über die Bühne ging,  holte sich  «Feel a fil»,  das nachhaltige Strick-Label der Solothurner Textildesignerin Selina Peyer. Die erste Kollektion mit hochwertigen Strickwaren ist seit neuestem in Zürich, Basel, Bern, Aarau und Liestal auf dem Markt.

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