Bettag-Referendum
Bettag-Referendum kommt mit 4'500 Unterschriften zustande

Das Referendumskomitee zum Bettagsentscheid des Kantonsrates hat am Freitag mit 4'500 Unterschriften das Referendum übergeben. Am 18. Mai wird das Stimmvolk nun entscheiden, ob der Bettag ein hoher Feiertag bleibt.

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Am Freitagnachmittag übergab das Referendumskomitee die 4'500 beglaubigten Unterschriften der Staatskanzlei.

Am Freitagnachmittag übergab das Referendumskomitee die 4'500 beglaubigten Unterschriften der Staatskanzlei.

Hanspeter Bärtschi

Am Freitagnachmittag reichte das Referendumskomitee, bestehend aus Exponenten der CVP, EVP, SP, sowie dem Gewerkschaftsbund und den drei Landeskirchen, das Referendum zum Bettagsentscheid des Solothurner Kantonsrates ein.

Insgesamt konnte das Komitee rund 4'500 beglaubigte Unterschriften sammeln. Dies obwohl die Zeit, die es dazu zur Verfügung hatte, mitten in die Sportferien fiel. Damit konnten 3'000 Unterschriften mehr zusammengetragen werden, als für das Zustandekommen des Referendums nötig gewesen wären.

«Wir haben vom ersten Tag an gemerkt, dass wir es schaffen werden, da wir ein sehr positives Echo seitens der Bevölkerung erhalten haben», erklärt CVP-Kantonsrätin Bernadette Rickenbacher.

Da das Referendum nun zustande gekommen ist, wird das Solothurner Stimmvolk am 18. Mai 2014 darüber entscheiden, ob der Bettag zu einem normalen Feiertag abgestuft werden, oder ob er ein hoher Feiertag bleiben soll.

Bezüglich der Volksabstimmung zeigt sich die CVP-Kantonsrätin optimistisch. Sie verweist darauf, dass bereits im April 2005 über den gleichen Punkt abgestimmt wurde. Damals sprach sich das Stimmvolk klar dafür aus, dass der Bettag ein hoher Feiertag bleibt. (jvi)

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