Rolf Senn machte am Dienstag eine traurige Entdeckung: In seinem Teich in Wangen an der Aare dümpelten 120 tote Fische herum.

Die Fische hatten einen Wert von 10'000 Franken. Rolf Senn geht es aber nicht um den finanziellen Verlust. Der Volièren-Bauer hatte vor allem zu seinen Koi-Karpfen eine enge Beziehung. «Für mich ist es emotional ein wahnsinniger Verlust», sagt Senn gegenüber TeleM1. Er habe sehr an diesen Tieren gehangen. Das könne man nicht ersetzen. 

Weil alle Fische mit offenen Mäulern gestorben sind, könnte es sich laut einem Tierarzt um eine Vergiftung handeln. «Das muss nicht Gift sein, das jemand reinstreut», so Senn. Es könne auch ein Wasserproblem sein. «Aber ich kann mir das nicht vorstellen bei so viel Frischwasser.»

Am Dienstag hatte der Tierfreund noch versucht, die grossen Fische zu retten indem er sie in seinen Teich zuhause in Heimenhausen umsiedelte. Nur ein Karpfen lebt noch. Nun hofft Senn, dass er überlebt.

Der Berner lässt nun Wasserproben in einem Labor analysieren, um herauszufinden, was seine geliebten Fische tötete. (ldu)