«Wiehnacht für alli»
Kerzen, Engel und Eisskulpturen: Dieser Weihnachtsmarkt bietet für jeden etwas

Seit zwei Jahrzehnten bereits gehört «Wiehnacht für alli» zum Jahresprogramm der Stadt.

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Das Weihnachtsspiel der Kinder «D’Ängel wei no bliibä» wurde insgesamt dreimal aufgeführt.
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Das Weihnachtsspiel der Kinder «D’Ängel wei no bliibä» wurde insgesamt dreimal aufgeführt.
Weihnachtsmarkt Grenchen
Das Weihnachtsspiel der Kinder «D’Ängel wei no bliibä» wurde insgesamt dreimal aufgeführt.
Das Weihnachtsspiel der Kinder «D’Ängel wei no bliibä» wurde insgesamt dreimal aufgeführt.
Geschenke für Gross und Klein wurden angeboten.
Geschenke für Gross und Klein wurden angeboten.
Eisschnitzer Steininger an der Arbeit.
Weitere eindrückliche Eisskulpturen
Es herrscht eine ausgelassene Stimmung.
Es herrscht eine ausgelassene Stimmung.
Es herrscht eine ausgelassene Stimmung.
Es herrscht eine ausgelassene Stimmung.

Das Weihnachtsspiel der Kinder «D’Ängel wei no bliibä» wurde insgesamt dreimal aufgeführt.

Hansjörg Sahli

Sich bei der Feuerstelle wärmen, Glühwein trinken, ein Raclette oder einen Flammkuchen geniessen. Aber auch Weihnachtsgeschenke kaufen, sich ganz von den vielen goldenen Lichtlein einnehmen lassen und einigen der vielen stimmungsvollen Attraktionen beiwohnen. Der 20. Weihnachtsmarkt versetzte seine Gäste von Freitag bis Sonntag in feierliche Stimmung.

Rund 50 Aussteller luden mit vielseitigem Angebot zum Bummeln ein, ein Teil draussen, ein Teil im beheizten Bistrozelt. Dort widmeten sich die Kinder voller Konzentration dem Kerzenziehen und Basteln. In der Märliecke gab es zudem Märchen zu hören, erzählt von Therese Frei. Gemütlich konnten die Kleinen dafür auf den ausgebreiteten Kissen Platz nehmen und sich in Decken einmummeln.

Kunstwerke auf Eis faszinieren

Für musikalische Abwechslung war gesorgt. Ein breites Spektrum an Konzerten wurde geboten. Auf die Bühne traten unter anderem das Duo Durado, die Musikschule, der Jodlerklub Bärgbrünnli, CantaGaudio, die «Collective Percussion» unter der Leitung von José De Mena und die Band Jabahe. Unter der Leitung von Therese Frei führte Jabahe mit Perkussionsinstrumenten, Querflöte, Gitarre und Gesang in ferne Länder.

Für die Jubiläumsausgabe dachten sich die Organisatoren ein ganz besonderes Highlight aus. Am Samstag gab es drei Eisschnitzshows mit Toni Steininger zu bestaunen. Innerhalb einer Stunde formte er aus einem Eisblock eine Skulptur: Einmal eine Kerze, einmal einen Adler und einmal einen Samichlaus. Zunächst schnitt der gelehrte Holzbildhauer mit einer Motorsäge den Block grob zurecht, wobei es so aussah, als würde er Butter und nicht Eis durchtrennen. Steininger hat vor 25 Jahren als Eisschnitzer angefangen, wobei er dazumal das Jobangebot erhielt, für Hotels in den USA Eisskulpturen herzustellen. Heute hat er seine eigene Firma in der Schweiz und schnitzt Eisskulpturen für Events.

Ein weiteres Highlight war das Weihnachtsspiel «D’Ängel wei no bliibä» von Andrew Bond, das an allen drei Tagen aufgeführt wurde und die Herzen erwärmte. Mit dabei waren die Schauspielerinnen und Schauspieler des Kindertheaters «Blitz», der Kastelschor der dritten und vierten Klasse und die Ad-Hoc-Band. Regie führten Nadia Rothenbühler und Tom Muster, den Chor leiteten Lena Aebi und Yvonne Bangerter.

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