Bildung
Die Studentenzahl steigt kontinuierlich an

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Der Standort der höheren Fachschule für Technik Mitteland AG in Grenchen. (Archiv)

Der Standort der höheren Fachschule für Technik Mitteland AG in Grenchen. (Archiv)

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Die Höhere Fachschule für Technik Mittelland (HFTM), welche 2012 als Fusionsprojekt von drei Schulen gegründet wurde, ist ein Erfolgsmodell. Der Erfolg basiert auf der Tatsache, dass die Höhere Berufsbildung an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, zwischen Bildung und Wirtschaft stattfindet. Der Praxisbezug des Studiums an den Standorten Biel und Grenchen macht die Absolventen bei vielen Firmen zu bevorzugten Fach- und Führungskräften.

An den Generalversammlungen der Aktiengesellschaft (Trägerschaft) und des Fördervereins konnten die Verantwortlichen auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken. Verwaltungsratspräsident Felix Kunz verwies auf die Tatsache, dass die Beiträge der Kantone Bern und Solothurn weiter gesenkt werden konnten, dies trotz steigender Studierendenzahl.

Man habe denn auch am gut besuchten Parlamentarier-Frühstück in Solothurn seitens der Kantonsparlamentarier viel Wertschätzung erhalten: «Dieses Vertrauen treibt uns an, die HFTM entlang dem Jurasüdfuss kontinuierlich weiterzuentwickeln und einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Fachkräftemangels in der Region zu leisten.» Die Anwesenden, welche zwei Drittel der gesamten Aktien repräsentierten, konnten von einem Jahresgewinn von 69'200 Franken Kenntnis nehmen.

Laut Direktor Michael Benker sind im vergangenen Jahr 78 Techniker und Technikerinnen HF diplomiert worden. Die Anzahl der Studierenden ist um 16% auf 358 angewachsen. Die Prognose für 2017 sieht gar 400 Studierende an der HFTM vor. Das andauernde Wachstum dürfte auch damit zusammenhängen, dass 88 % der Absolventen die Schule weiterempfehlen und so ihrer Zufriedenheit Ausdruck geben.

Führende Fachschule werden

Neben der Trägerschaft, einer Non Profit AG, die aus rund 40 Unternehmen besteht, verfügt die HFTM auch über einen Förderverein. Dieser engagiert sich aktiv beim Aufbau neuer Lehrgänge und der konsequenten Ausrichtung der Ausbildung an den Anforderungen der Wirtschaft. Präsidentin Nicole Schmutz konnte einen Anstieg der Mitgliederzahl von 44 auf 57 vermelden.

Der Jahresgewinn beträgt gut 16'200 Franken. Der Förderverein unterstützt unter anderem das «Team Solidus», das Robotik-Team der HFTM. An den letzten beiden Austragungen der Robotik-Weltmeisterschaft in China und Deutschland holte man sich jeweils den Vizeweltmeister-Titel. Das Spezielle dabei: Die rund 3'500 Konkurrenten aus über 45 Ländern und Regionen stammten ausschliesslich aus dem universitären Lager. Ende Juli steht die nächste WM in Japan an.

Die HFTM befindet sich also auf gutem Weg. Schliesslich hat sie eine unmissverständliche Vision: «Wir wollen die führende Höhere Fachschule für Technik in der Schweiz sein.» (igu)

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