Grenchen
«Deutlich höhere Kosten»: Die Stadioneröffnung verzögert sich bis 2021

Drucken
Teilen
Das alte Klubhaus wurde letzte Woche abgebrochen.

Das alte Klubhaus wurde letzte Woche abgebrochen.

Andreas Toggweiler

Letzte Woche hat eine Baufirma das alte Garderobengebäude beim Stadion des Turnverein Grenchen abgebrochen. Gleichzeitig orientierte der Vorsitzende der Geschäftsleitung des TVG, Elias Meier, in der neusten Ausgabe des Vereinsorgans über den aktuellen Stand der Planung, beziehungsweise Umsetzung.

Seinen Ausführungen ist unter anderem zu entnehmen, dass die Stadioneröffnung nun für 2021 geplant ist. Im Februar war Meier von einer Eröffnung noch dieses Jahr ausgegangen. Bei den Abbrucharbeiten für die Bahn gebe es wegen der Coronakrise «weitere Verzögerungen von mehreren Wochen».

Entwässerung muss verbessert werden

Es zeichne sich ferner ab, dass die Kosten «deutlich höher ausfallen, als vor drei Jahren geschätzt», schreibt Meier weiter. Es gebe nämlich «unerfreuliche Ergebnisse der Bodenproben, die klar aufzeigen, dass der Boden kaum Wasser wegführt.»

Damit die Bahn lange Zeit solid bleibt, seien Bodenstabilisierungen, ein wasserdichter Belag und eine ausgebaute Entwässerung nötig. Zu guter letzt sei man beim Rückbau des Klubhauses auch noch auf Asbest-Spuren gestossen.

Über die Höhe der Mehrkosten macht Meier keine Angaben. Bisher war man von Kosten von gut 3 Millionen Franken für das neue Turnerstadion ausgegangen.

Der Vorstand habe aber den Stadionneubau Anfang März definitiv freigegeben und «eine Prioritätenliste beschlossen, mit welcher das Projektteam die einzelnen Bauteile in Auftrag geben kann, sofern 100% der Mittel vorhanden sind.» (rrg)

Aktuelle Nachrichten