Abstimmung
Lohn-Ammannsegg entscheidet sich knapp für ein Burkaverbot

Zweimal Ja, einmal Nein: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Lohn-Ammannsegg. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Lohn-Ammannsegg zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Lohn-Ammannsegg zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Mit einem Unterschied von nur gerade 34 Stimmen hat Lohn-Ammannsegg das Verhüllungsverbot befürwortet. 676 Personen sagten Ja, 642 stimmten Nein. Das entspricht 51.3 Prozent Ja. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 52.6 Prozent hiess auch der Kanton Solothurn die Vorlage gut. Die Schweiz stimmte 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Lohn-Ammannsegg zu diesem intermediären Raum.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Lohn-Ammannsegg fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Wenige Stimmen entscheiden beim E-ID-Gesetz

Zwar hat Lohn-Ammannsegg Nein gesagt zum E-ID-Gesetz. Der Ja-Anteil von 49.7 Prozent war aber noch einer der grössten im Kanton Solothurn, nämlich der sechstgrösste. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum E-ID-Gesetz mit 60.2 Prozent Nein aus. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Lohn-Ammannsegg zu diesem intermediären Raum.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein.

Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien deutlich angenommen

Lohn-Ammannsegg hat das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien mit dem dritthöchsten Ja-Anteil im Kanton Solothurn gutgeheissen, und zwar mit 64.7 Prozent. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien mit 55 Prozent Ja aus. In der Schweiz lautete das Ergebnis 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Lohn-Ammannsegg zu diesem intermediären Raum.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Gemeinde Lohn-Ammannsegg stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

Mit 59.8 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Lohn-Ammannsegg deutlich höher als im Kanton Solothurn (51.5 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.