Mobilität
In Rodersdorf pendeln sieben von acht Erwerbstätige ausserhalb der Gemeinde zur Arbeit — viel mehr als an anderen Orten

Mit Abstand die meisten Erwerbstätigen von Rodersdorf pendeln in eine Gemeinde zur Arbeit, nämlich nach Basel. Das zeigt die Mobilitätsstatistik des Bundes.

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In diesen fünf Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Rodersdorf.

In diesen fünf Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Rodersdorf.

(chm)

In der durchschnittlichen Gemeinde in der Schweiz pendeln rund 75 Prozent der Erwerbstätigen in einen anderen Arbeitsort. In Rodersdorf liegt der Anteil mit 87.2 Prozent deutlich darüber. Nur gerade 77 von 603 Erwerbstätigen arbeiten im Ort selbst.

Die meisten Erwerbstätigen aus Rodersdorf überqueren die Kantonsgrenze, wenn sie zur Arbeit gehen. Die grösste Gruppe, total 239 Personen, pendelt nämlich in den Kanton Basel-Stadt zur Arbeit.Damit hat Rodersdorf den höchsten Anteil an Erwerbstätigen, die ausserhalb des Kantons arbeiten, von allen Gemeinden im Kanton Solothurn. Noch vor Solothurn folgt Basel-Landschaft als zweitpopulärster Arbeitskanton: 230 Personen arbeiten dort. In Solothurn arbeiten derweil am drittmeisten Personen, nämlich 107 .

Der häufigste Arbeitsort der Bevölkerung von Rodersdorf ist Basel. Dorthin pendeln 239 Personen oder 39.6 Prozent der ansässigen Erwerbstätigen.

Es folgen als weitere populäre Arbeitsgemeinden: Rodersdorf selbst (77, 12.8%), Oberwil (BL) (58, 9.6%), Reinach (BL) (31, 5.1%) und Allschwil (24, 4%).

Als Arbeitsort gibt Rodersdorf total rund 128 Personen (Stand 2018) einen Job. Nebst den 77 Personen, die in Rodersdorf wohnen und arbeiten, pendeln Menschen aus den folgenden Gemeinden zur Arbeit nach Rodersdorf: Hofstetten-Flüh (6, 4.7%) und Therwil (5, 3.9%).

Die weiteren Wohngemeinden können aus Datenschutzgründen nicht aufgeschlüsselt werden, weil dort weniger als fünf Personen herkommen. In Rodersdorf arbeitet auch eine bedeutende Gruppe an Grenzgängerinnen und Grenzgängern, nämlich 14 Personen. Diese sind jedoch nicht Teil der Mobilitätsstatistik.

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Hinweise: Für die Mobilitätsstatistik hat das Bundesamt für Statistik mehrere Datenquellen herangezogen, um abzuschätzen, in welchen Gemeinden die Erwerbstätigen leben und arbeiten. Die Zahlen basieren teilweise auf Annahmen und sind deshalb als Näherungswerte zu sehen. Datenstand ist 2018. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.