Abstimmung
Eppenberg-Wöschnau sagt Ja zum Burkaverbot

Zweimal Nein, einmal Ja: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Eppenberg-Wöschnau. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Eppenberg-Wöschnau zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Eppenberg-Wöschnau zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

In der Gemeinde Eppenberg-Wöschnau hat es ein Ja gegeben zum Verhüllungsverbot. 59 Prozent befürworteten die Vorlage. 46 Personen befürworteten die Vorlage, 32 stimmten Nein. Auch der Kanton Solothurn hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 52.6 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Eppenberg-Wöschnau gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche das Verhüllungsverbot angenommen haben. Rund 69 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 59 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Gemeinde Eppenberg-Wöschnau stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

Eine einzige Stimme gab in Eppenberg-Wöschnau beim E-ID-Gesetz den Ausschlag

Zwar hat Eppenberg-Wöschnau Nein gesagt zum E-ID-Gesetz. Der Ja-Anteil von 49.4 Prozent war aber noch einer der grössten im Kanton Solothurn, nämlich der achtgrösste. Ein Nein schrieben 39 auf den Stimmzetteln, ein Ja legten 38 ein. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum E-ID-Gesetz mit 60.2 Prozent Nein aus. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eppenberg-Wöschnau zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein.

Mehrheit gegen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien

Eppenberg-Wöschnau hat Nein gesagt zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, und zwar mit 55.3 Prozent. Das ist der sechstgrösste Nein-Anteil im Kanton Solothurn. Ein Nein schrieben 42 auf den Stimmzetteln, ein Ja legten 34 ein. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien mit 55 Prozent Ja aus. Die Schweiz stimmte 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Eppenberg-Wöschnau zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Gemeinde Eppenberg-Wöschnau stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Die Stimmbeteiligung in Eppenberg-Wöschnau war eine der tiefsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 41.3 Prozent bedeutete die dritttiefste Stimmbeteiligung. Bei 188 Stimmberechtigten sind 78 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 51.5 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.