Im Zusammenhang mit den Gewittern und dem starken Regen von Sonntagabend sind auf der Alarmzentrale der Polizei Kanton Solothurn zwischen Sonntag 17.45 Uhr und Montagmorgen 3.15 Uhr insgesamt 35 Meldungen eingegangen, wie mitgeteilt wird. Betroffen vom Starkregen war vor allem die Region Niederamt und dort im Speziellen die Gemeinde Däniken (17 Meldungen).

Weil es auch am Montag (teilweise stark) weiterregnete, kamen noch einige Meldungen hinzu, wie es gegen Abend auf Anfrage heisst. Insgesamt 12 zusätzliche Anrufe verzeichnete die Polizei. Diese stammten aus dem Niederamt, aber auch aus der Region Solothurn. 

Die Anrufe betrafen vorwiegend eindringendes Wasser in Liegenschaften, vereinzelt auch verstopfte Schächte. Personen wurden keine verletzt und auch Blitzeinschläge wurden keine gemeldet.

Die Polizei musste deshalb nicht ausrücken. «Wir haben jeweils die örtliche Feuerwehr aufgeboten, um Keller auszupumpen», so Kapo-Mediensprecherin Melanie Schmid. 

Wasser in Unterführung

In unserem Nachbarkanton Bern hatte die Feuerwehr einiges mehr zu tun. Bei der Kantonspolizei Bern gingen von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr rund 160 Meldungen ein. Am stärksten betroffen war dabei die Region Ins/Gampelen. Diese betrafen bis auf wenige Ausnahmen mit Wasser vollgelaufene Untergeschosse, Keller und Garagen. Die Autostrasse H10 musste gegen 17.15 Uhr wegen Wassers in einer Unterführung zwischen Gampelen und Ins in beiden Richtungen gesperrt werden.

Gegen 20.00 Uhr konnte sie wieder geöffnet werden. Auch aus dem Berner Jura gingen einzelne Meldungen ein. Insgesamt wurden alleine aus dem Seeland und Berner Jura zwischen 16.30 Uhr und 20.30 Uhr rund 120 Anrufe im Zusammenhang mit dem Gewitter beantwortet.

Auch im Aargau führte das Unwetter von Sonntagabend zu rund 50 Feuerwehreinsätzen. Am frühen Montagmorgen rückte die Kantonspolizei wegen Wasser auf der Autobahn bei Safenwil Richtung Bern aus.

So schlimm traf es die Ostschweiz: 

Unwetter in der Ostschweiz: Das sagt der Anwohner der das Hochwasser gefilmt hat.

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