Zuvor hatten die Männer eine rund fünfwöchige Grundausbildung absolviert, in der sie neben praktischen Übungen wie Exerzieren und Selbstverteidigung unter anderem auch detaillierte Orts- und Personenkenntnisse zu erwerben hatten, wie ein Sprecher der Schweizergarde am Sonntag eine Meldung der Nachrichtenagentur APA bestätigte.

Nach Angaben der Schweizergarde stammen acht der neuen Soldaten aus deutschsprachigen Kantonen, zwei aus Graubünden und je einer aus dem Tessin und dem mehrheitlichen frankophonen Kanton Freiburg.

Die jährlich rund 30 neuen Gardisten werden derzeit in drei Rekrutenschulen ausgebildet und jeweils am 6. Mai - dem Tag der Plünderung Roms im Jahr 1527, bei dem 147 Schweizergardisten ihr Leben liessen - vereidigt. Die Schweizergarde wurde 1506 gegründet.