Anschlag in Mali

Zweites Mal, dass Schweizer Soldaten bei Angriff verletzt wurden

Schweizer Soldaten im Einsatz (Archiv)

Schweizer Soldaten im Einsatz (Archiv)

Der Anschlag auf ein Restaurant in Mali ist für die Schweizer Armee das zweite Mal, dass Schweizer Soldaten bei einem Angriff während eines Ausland-Einsatzes verletzt wurden. Beim ersten Mal handelte es sich um einen Raketenangriff in Afghanistan.

Dabei waren Ende September 2004 in einem deutschen Stützpunkt im Norden Afghanistans zwei Schweizer Soldaten leicht verletzt worden. Sie waren in Afghanistan an einem Wiederaufbauprojekt beteiligt.

Bei Auslandeinsätzen gab es bereits mehrmals verletzte Schweizer Soldaten, jeweils aber stets im Zusammenhang mit Unfällen. Es kam auch in den vergangenen 60 Jahren zu fünf tödlichen Unfällen, drei davon Verkehrsunfälle, ein Badeunfall und ein Helikopterabsturz in Georgien.

Zudem begingen zwei Schweizer Soldaten während ihres Auslandeinsatzes Suizid, einer 1960 in Korea und ein zweiter 2007 in Kosovo, wie von Seiten des Kompetenzzentrums SWISSINT am Samstag zu erfahren war.

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