Zweiter Wahlgang bei Neuenburger Staatsratswahlen sicher

Der Grüne Fernand Cuche (Archiv)

Der Grüne Fernand Cuche (Archiv)

Trotz schlechtem Resultat im ersten Wahlgang gibt der Grüne Fernand Cuche sein Amt als Neuenburger Staatsrat nicht freiwillig preis. Er tritt zusammen mit zwei Sozialdemokraten zum zweiten Wahlgang für die Neuenburger Kantonsregierung an.

Dies gab der frühere Nationalrat Fernand Cuche zusammen mit den Sozialdemokraten Jean Studer und Gisèle Ory in Neuenburg bekannt. Cuche, der nach dem ersten Wahlgang als Bisheriger nur auf dem elften Platz abgeschnitten hatte, zeigte sich kämpferisch.

Die Grünen hätten bei den Grossratswahlen vom letzten Sonntag am deutlichsten zugelegt und seien mittlerweile hinter der FDP und der SP die drittstärkste Kraft, erklärte Cuche den Anspruch der Grünen auf einen Sitz in der fünfköpfigen Kantonsregierung.

Damit kommt es am 26. April zu einem Duell zwischen drei linken und drei rechten Kandidaten. Die FDP hatte bereits am Montagabend bekanntgegeben, drei Kandidaten für den zweiten Wahlgang zu stellen.

Die letztes Jahr fusionierten Freisinnigen und Liberalen hatten im ersten Wahlgang ihre fünf Kandidaten direkt hinter den Sozialdemokraten Jean Studer und Gisèle Ory auf den Rängen drei bis sieben platziert.

Die ersten drei FDP-Kandidaten Frédéric Hainard, Claude Nicati und Philippe Gnaegi sollen nun im zweiten Wahlgang die Regierungsmehrheit ins bürgerliche Lager zurückholen. In der ablaufenden Legislatur hielt die Linke mit zwei Sozialdemokraten und einem Grünen die Mehrheit.

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